Laska präsentiert Maßnahmen zur Behindertenintegration

Vizebürgermeisterin Grete Laska nahm den Internationalen Protesttag gegen Behindertendiskriminierung zum Anlass, um im Rahmen des Wiener Landtages auf die zahlreichen Angebote und Aktivitäten seitens des Landes hinzuweisen.

Grete Laska
Hawlicek, Kurt

„Behinderte Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft und in erster Linie Menschen und nicht primär behindert. Um sie noch besser eingliedern zu können, wird bereits intensiv versucht, ihnen in allen Lebensbereichen noch weitere Unterstützung zu bieten“, betonte Laska.

Vorrangig ist vor allem, der Forderung behinderter Menschen nach einem Behindertengleichstellungsgesetz nachzukommen. Viele Maßnahmen wurden für die Integration von behinderten Menschen, wie etwa die Frühförderung mit 37 Millionen Schilling, oder durch die Schaffung von insgesamt 88 Integrationskindergruppen, bereits getroffen. Weiteres wurden im Schulbereich 535 Integrationsklassen sowie 10 Spezial-Sonderschulen, in denen auch nichtbehinderte Kinder integriert werden können, eingerichtet.

Außerdem verwies Laska auf den Freizeit- und Sportbereich, im Rahmen dessen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit haben, die zahlreichen Angebote der Stadt zu nutzen. Erweiterungen sind auch in diesem Bereich vorgesehen. Um behinderten Menschen Mobilität zu geben, wurden auch spezielle Maßnahmen wie etwa Leitsysteme, Niederflurbusse, Aufzüge durch die Wiener Linien mit ATS 1 Milliarde getroffen.

1999 wurden weiters über 80 Prozent der Bahnsteige der Wiener U-Bahnen durch die Wiener Linien mit einem taktilen Leitsystem für blinde und sehbehinderte VerkehrsteilnehmerInnen ausgestattet.

Aber auch im Bereich der Beschäftigung wird Wien das Ziel, im Rahmen einer Sonderaktion 700 behinderte Bedienstete einzustellen, erreichen. „Aber auch die Wirtschaft ist gefordert, verstärkt Menschen mit besonderen Bedürfnissen einzustellen,“, forderte Laska. Einen genauen Überblick über die Situation der behinderten Menschen gibt die Studie „Bestandsaufnahme und Evaluation der Leistungen der Stadt Wien“, die im Auftrag der MA 12 erstellt wurde.

Abschließend stellte die Vizebürgermeisterin fest, dass sie auch in Zukunft besonders darauf achten werde, welche Maßnahmen von den anderen Verantwortlichen in der Bundesregierung gesetzt werden.

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