Lebenshilfe begrüßt Inklusionspaket und fordert weitere Schritte

Die Lebenshilfe begrüßt die Zustimmung des Nationalrats zum Inklusionspaket.

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„Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, meint Generalsekretär Albert Brandstätter.

Die gesetzlichen Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt durch Aufstockung der Mittel, die Klagemöglichkeit für die Behindertenanwaltschaft und den Klagsverband oder die Stärkung und Finanzierung des Unabhängigen Monitoring-Ausschusses sind wesentliche Neuerungen.

Allerdings sind laut Lebenshilfe noch viele weitere Schritte nötig: Gerade in Richtung inklusiver Arbeitsmarkt werden mit den Maßnahmen des Inklusionspakets nicht alle Menschen mit Behinderungen gefördert.

„Die 23.000 Menschen in den Werkstätten und Tagesstrukturen haben weiterhin faktisch keine Chancen überhaupt auf den Arbeitsmarkt zu gelangen, erhalten kein reguläres Einkommen und dadurch auch keine individuelle Sozialversicherung und Alterspension. Diese Diskriminierung muss von der künftigen Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen rasch behoben und Schritte hin zu einem inklusiven und durchlässigen Arbeitsmarkt gesetzt werden“, fordert Brandstätter.

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