Lebenshilfe fordert Anpassung der Steuerbegünstigung für Menschen mit Behinderungen

Schwierige Wirtschaftslage macht Inflationsanpassung bei Freibeträgen notwendig

Albert Brandstätter
Lebenshilfe Österreich

„Statt einer Entlastung erwartet Menschen mit Behinderungen eine Verschlechterung ihrer steuerlichen Situation“, kritisiert Mag. Albert Brandstätter, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe Österreich, die Änderungen im geplanten Einkommensteuergesetz.

Die Lebenshilfe Österreich bedauert, dass es im Zuge der geplanten Änderung des Einkommenssteuergesetzes wieder zu keiner Inflationsanpassung der Freibeträge für Menschen mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten kommt. Während die Freibeträge seit 21 Jahren nicht erhöht wurden, ist der Verbraucherpreis um mehr als 61 % gestiegen. Brandstätter: „Nicht nur, dass die Freibeträge seit ihrer Einführung massiv an Wert verloren haben. Durch die Gegenverrechnung mit dem Pflegegeld werden sie für viele vollständig aufgezehrt.“

Die Lebenshilfe Österreich fordert daher eine rasche – zumindest inflationsbedingte – Anpassung der steuerlichen Begünstigungen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen im Einkommensteuergesetz.

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