Lesung aus Werken von Franz-Joseph Huainigg

Huainigg erzählte auch von skurrilen und kabarettreifen Situationen in seinem Leben, so beispielsweise, als sein Auto an der Kreuzung seinen Geist aufgab und man dieses schließlich - samt Fahrer Huainigg - abschleppte.

Franz-Joseph Huainigg
Christian Müller

ÖVP-Behindertensprecher Dr. Franz-Joseph Huainigg präsentierte am 11. November seine drei Bücher „Meine Füße sind der Rollstuhl“, „Ritter haben leicht lachen“ und „Muss es denn gleich Liebe sein“, in denen er sich in humorvoller Weise mit dem Thema Behinderung auseinandersetzt.

Huainigg verwies auf viele Lesungen, die er mit seinem ersten Buch „Meine Füße sind der Rollstuhl“ in Schulen gemacht habe. Er habe mit den Kindern diskutiert und versucht, ihnen die Angst vor dem Rollstuhl zu nehmen und zu vermitteln, dass es etwas Tolles ist, „herumfahren“ zu können. Vielleicht habe er, Huainigg, auch manchmal übertrieben, wies er darauf hin, dass sich ein Mädchen danach zu Weihnachten sogar einen Rollstuhl wünschte.

Huainigg erzählte auch von skurrilen und kabarettreifen Situationen in seinem Leben, so beispielsweise, als sein Auto an der Kreuzung seinen Geist aufgab und man dieses schließlich – samt Fahrer Huainigg – abschleppte.

„Es ist eine tolle Sache, mit Huainigg zu arbeiten und für uns alle eine besondere Erfahrung – auch wir im ÖVP-Parlamentsklub lernen mussten, mit Huainiggs Behinderung umzugehen“, gab ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhem Molterer zu und erzählte von einer exemplarischen Begebenheit: vor zwei Wochen habe der ÖVP-Klub die Klubklausur in St. Wolfgang abgehalten.

„Wir wollten alle gemeinsam fahren – natürlich auch mit Franz-Joseph Huainigg in seinem Rollstuhl. Aber bei den ÖBB gibt es keinen entsprechenden Zug dafür. Dann fanden wir ein Busunternehmen, das rollstuhlgerechte Busse führt – Aufschrift ‚Rolly tours’. So konnten wir doch noch gemeinsam nach St. Wolfgang fahren.“ Molterer dankte Huainigg für seinen Mut und seine Bereitschaft, das Mandat als Abgeordneter der ÖVP im Nationalrat anzunehmen. „Ich habe großen Respekt vor dieser für Franz-Josef sicherlich nicht leichten Entscheidung.“

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