Licht für die Welt fordert: Recht auf würdevolle Arbeit für Menschen mit Behinderungen umsetzen

Tag der Arbeit: wer arbeiten kann und will, soll dazu auch die Möglichkeit haben

Behinderte Frau mit dunkler Hautfarbe und einer Krücke lacht freundlich und lebensfroh
Licht für die Welt

„Wer arbeiten will, soll dazu auch die Möglichkeit haben“, betont Alex Buchinger, Geschäftsführer von Licht für die Welt Österreich, anlässlich des Internationalen Tages der Arbeit am 1. Mai.

Weltweit haben etwa 16% aller Menschen eine Behinderung, 80% leben in Ländern des Globalen Südens, wo formelle Sozialsysteme weniger stark sind als in Österreich. Viele dieser Personen möchten gerne arbeiten, sind aber von Schule, Bildung oder Arbeit ausgeschlossen.

Einsatz für wirtschaftliche Ermächtigung

Licht für die Welt setzt sich für die wirtschaftliche Ermächtigung von Menschen mit Behinderungen in afrikanischen Ländern ein: Aufbau von Kompetenzen, den Berufseinstieg ermöglichen, Arbeitgebende auf ihrem Weg zum inklusiven Umfeld begleiten und politische Rahmenbedingungen mitgestalten, gehören zum umfassenden Ansatz.

Im Jahr 2025 haben in den Programmen in afrikanischen Ländern 8.237 Menschen mit Behinderungen Unterstützung von Licht für die Welt erhalten, um selbstbestimmt arbeiten und Geld verdienen zu können. Ebenfalls wurden 112 Nichtregierungsorganisationen in Inklusion weitergebildet.

Laut der ILO sind weltweit sieben von zehn Menschen mit Behinderungen inaktiv (also haben weder Arbeit noch sind sie als arbeitslos gemeldet), verglichen mit vier von zehn Menschen ohne Behinderungen. Frauen mit Behinderungen sind besonders stark betroffen. Ein eigenes Einkommen ist wichtig für ein selbstbestimmtes Leben und schützt vor Armut.

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