Lieber nicht dort kaufen

Warum es keine gute Idee ist, wenn Startups ihre Produkte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen anfertigen lassen.

Euro Münzen und Banknoten
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In Deutschland, wie auch in Österreich setzten immer mehr Startups auf Produktionen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Doch es gibt eine viel bessere Alternative.

Startups setzen auf nachhaltige und fair produzierte Waren und lassen dadurch bei den Käuferinnen und Käufern ein gutes Gefühl entstehen. Doch es gibt noch ein weiteres, scheinbares Qualitätsmerkmal, mit dem geworben wird, das in Wahrheit ein Problem darstellt.

Warum es nichts Gutes ist, wenn in der Produktbeschreibung „produziert in einer Behindertenwerkstatt“ steht, damit beschäftigt sich ein Artikel des deutschen Magazins t3n. 

Besser Inklusion anstatt Produktion in Werkstätten

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen widersprechen in vielerlei Hinsicht den guten Vorsätzen vieler Startups, heißt es in dem Artikel. Die Gründe dafür sind vielfältig und für Außenstehende, die das System der Werkstatt nicht kennen, nicht nachzuvollziehen.

Die Beschäftigten in einer Werkstatt sind nicht Teil des ersten Arbeitsmarktes, sie arbeiten in einem Sondersystem, aus dem es kaum Ausstiegsmöglichkeiten gibt. Auch werden sie nicht entlohnt und erhalten nur ein Taschengeld. Der problematische Trend von Startup-Produkten aus Werkstätten gilt nicht nur für Deutschland, bei uns in Österreich ist es nicht viel anders.

Anstatt die Werkstätten zu unterstützen, sollten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in Unternehmen geschaffen werden. Einige Schritte, die es braucht, um das umzusetzen, werden im Artikel aufgezeigt. Eines steht auf jeden Fall fest, von Inklusion profitieren wir alle.

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