Live in der Stadthalle beim Eurovision Song Contest 2026 dabei

Während der ESC-Woche durfte ich zweimal einer Show des Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle beiwohnen.

Karin Ofenbeck beim Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle
Karin Ofenbeck

Privat hatte ich Tickets für die ESC Generalprobe der zweiten Semifinalshow erworben. Zusätzlich konnte ich als Volunteer am Samstag das Finale live in der Stadthalle miterleben.

Es waren unvergessliche Konzerterlebnisse für einen ESC-Fan — auch aufgrund der Barrierefreiheit.

Ticketvergabe

Um überhaupt Tickets erwerben zu können, musste man sich bis zum 18. Dezember 2025 bei Öticket registrieren. Mit einem Zugangscode konnte man anschließend versuchen, Tickets bei den verschiedenen Verkaufswellen zu kaufen. Da die Nachfrage sehr groß war, gab es jedoch keine Garantie, tatsächlich Tickets zu erhalten.

Rollstuhltickets mussten nicht auf einem gesonderten Weg erworben werden, sondern konnten im selben Onlineprozess wie alle anderen Tickets gekauft werden. Für Rollstuhlplätze wurde im Ticketverkauf ein kostenloses Ticket für eine Begleitperson angeboten.

Zugang zur Stadthalle

Ich bin bewusst uninformiert zur Stadthalle gekommen und habe mich in die Schlange mit den Wartenden begeben. Schnell wurde ich von einem Volunteer angesprochen und zum Special-Needs-Eingang geschickt.

Dort wurde ich von einer anderen Volunteerin in Empfang genommen und professionell durch den Body-, Bag- und Ticketcheck bis zur Rollstuhlplattform begleitet.

Foto der Special Needs Entrance beim Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle
Karin Ofenbeck

In der Stadthalle

Auf der Rollstuhlplattform durfte meine Begleitperson neben mir Platz nehmen.
Angenehm war auch, dass die Behindertentoilette von einem Volunteer bewacht wurde. So war sichergestellt, dass nur berechtigte Personen die Behindertentoilette benutzten und der Eurokey stets verfügbar war.

Die Mitarbeitenden des speziellen Infodesks für Menschen mit Behinderung im Foyer der Stadthalle standen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sie gaben bereitwillig Informationen zu allen verfügbaren Angeboten, wie zum Beispiel Touchtouren für sehbehinderte und blinde Menschen, Vibrationswesten für Besucher*innen mit Hörbehinderungen oder Gehörlosigkeit sowie der Accessify.live-App.

Diese ermöglicht direkt auf dem eigenen Smartphone Zugang zu Live-Audio, Transkription in mehreren Sprachen, Gebärdensprache und Audiodeskription.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Ähnliche Artikel

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.