Lohfeyer: Gleichberechtigter Zugang zur Telekommunikation auch für Menschen mit Behinderung

"Der vorliegende Antrag beinhaltet den Ausbau und die Förderung von Telekommunikation als wichtigen Beitrag zur Inklusion und Gleichstellung von behinderten Menschen", erklärt SPÖ-Abgeordnete Rosa Lohfeyer m Nationalrat.

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Im Oktober 2008 ist in Österreich die UN-Konvention über die Rechte von behinderten Menschen in Kraft getreten und die Umsetzung ist eine Aufgabe aller Ressorts. Das Sozialministerium habe darauf einen Nationalen Aktionsplan für behinderte Menschen erstellt.

„Lange Zeit konnten etwa gehörlose Menschen nicht selbständig telefonieren, das geht heute alles“, sagte Lohfeyer. Allen Menschen, auch jenen mit Behinderung solle ein selbstbestimmtes Leben möglich sein, vor allem auch mit Zugang zur Telefonie von gehörlosen, hör- und sprechbehinderten sowie taubblinden Menschen, so Lohfeyer.

Das BMVIT und Infrastrukturministerin Doris Bures schafften bereits mit einer Breitbandoffensive auch im ländlichen Raum ganz wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung von barrierefreien Zugängen von Information- und Telekommunikationstechnologien. Ein flächendeckendes, umfangreiches Breitbandnetz als Grundlage für Onlinedienste und Anwendungen gewährleiste behinderten Nutzerinnen und Nutzern gleichen Zugang zu Telekommunikationsdiensten. „Entsprechende technische Lösungen sind heute Standard, wie Internet, Skype oder multimediale Angebote in Gebärdensprache“, sagte Lohfeyer.

Nutzer brauchen nicht nur gute Verbindungen, sondern auch gute Anwendungsmöglichkeiten und Randgruppen werden durch den Markt oft nicht erreicht. „Mit dem Förderprogramm Ed-Net des BMVIT wurde eine Fördermöglichkeit für die Markteinführung von Diensten und Anwendungen geschaffen“, betonte Lohfeyer.

Dem Antrag haben im Ausschuss alle sechs Parteien zugestimmt und er sei als Auftrag zu verstehen, den sehr guten Weg zur barrierefreien Ausgestaltung des Telekommunikationswesens fortzusetzen. „Ganz im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe aller an unserer Informationsgesellschaft“, so Lohfeyer.

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