Lowe GGK gewann mit dem TV-Spot „Blind Date“

Am 6. Juni 2013 wurden die ORF-Werbepreise in Wien vergeben. Der Palmers Spot "Blind Date" wurde mit der "Goldenen Werbetrommel" ausgezeichnet.

TV-Spot: Sinnlichkeit die man fühlt
Palmers Textil AG

„Die Goldene Werbetrommel ging an Lowe GGK für den aufsehenerregenden Spot ‚Blind Date‘ im Auftrag von Palmers, Mediaagentur Wirz, umgesetzt von PPM Filmproductions“, ist auf leadersnet.at und DerStandard zu lesen.

„Wir freuen uns darüber, dass der Palmers-Werbespot, der durchaus mutig die Lebenswelt einer blinden Frau zum Thema gemacht hat, nun prämiert wurde“, so Irene Vogel, Geschäftsführerin der Hilfsgemeinschaft, in einer ersten Reaktion auf BIZEPS-INFO Anfrage.

„Echte Inklusion ist unter anderem erst dann erreicht, wenn Menschen mit Behinderung ganz selbstverständlich auch in der Werbung vorkommen“, hält Irene Vogel fest.

Umfangreiche Diskussion

Im November 2011 startetet die Ausstrahlung des TV-Spots. Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs hatte bei der Umsetzung ausführlich beraten. Dabei wurde viel Wert auf eine einfühlsame und wertschätzende Darstellung der blinden Protagonistin des TV-Spots gelegt, teilte man damals mit.

Kritik gab es nur vom Ex-Präsidenten des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Mag. Gerhard Höllerer. Er fand Blindheit im TV-Spot in einer sexistischen Art und Weise missbraucht und wollte Beschwerde beim Österreichischen Werberat einlegen.

Eine Ansicht die Heiko Kunert, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg, in keiner Weise teilen konnte. Für ihn war dies eine „Haltlose Kritik„.

Beim betreffenden neuen Palmers TV-Spot wird das Thema „Behinderung“ endlich einmal auf stilvolle Weise in den Hintergrund gerückt, hielt auch der Verein Blickkontakt damals fest.

TV-Spot (ohne Audiodeskriptin)

TV-Spot (mit Audiodeskriptin)

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0 Kommentare

  • @Jakob Putz! Stimme Ihnen vollinhaltlich zu.

  • Finde ich super, gutes und mutiges Zeichen, bei all dieser Diskussion rund um diesen Spot!
    Was mich nach wie vor erstaunt ist, dass „von der Kokurrenz“ in Person des damaligen ÖBSV-Präsidenten NICHT lobend erwähnt wurde, dass dieser Werbespot einer der ersten gewesen ist, der eine akustische Beschreibung mitlieferte.
    GENAU dieses „Extra“ gehörte zum Standard gemacht. Dafür würde es sich lohnen, die „Kokurrenzenergie“ einzusetzen!

  • OMG
    Jetzt wird dieses unsagbar peinliche Machwerk (meine persönliche Empfindung) auch noch prämiiert.