LR Schmid: Neue innovative Modelle für die Pflege notwendig

Konferenz der Landessozialreferentinnen und -referenten tagte in Wien

Wappen Land Vorarlberg
Land Vorarlberg

Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen hat es bei der Konferenz der Sozialreferentinnen und -referenten der Länder heute, Freitag, in Wien intensive Diskussionen um die Weiterentwicklung und Finanzierung des Pflegesystems gegeben.

„Konsens herrscht darüber, dass neue innovative Modelle gefragt sind, damit wir Pflege- und Betreuungsangebote auch in Zukunft in der nötigen Quantität und Qualität zur Verfügung stellen und finanzieren können“, sagte Landesrätin Greti Schmid nach dem Treffen. Der Bund sei gefordert, in enger Kooperation mit Ländern und Gemeinden, innovative Finanzierungsmodelle zu entwickeln.

Ein Pflegesystem, das den zukünftigen Anforderungen gerecht wird, müsse Thema einer umfassenden Grundsatzdiskussion sein, betonte Schmid: „Dabei geht es nicht zuletzt auch darum, dass die ursprüngliche Intention des Pflegegeldes weiter verfolgt wird – nämlich, dass Menschen im Falle eines Pflegebedarfs nicht in die Abhängigkeit der Sozialhilfe bzw. der Mindestsicherung geraten.“

Ein weiteres wichtiges Thema bei dem heutigen Ländertreffen war die personelle Weiterentwicklung. Dabei gelte es die bestehende Aufgaben und Befugnisse zwischen den Berufsgruppen der Medizin, der Pflege und der Sozialbetreuung neu zu definieren, so Schmid. Parallel dazu brauche es eine konsequente Weiterentwicklung der Ausbildungsplätze.

Bund und Länder arbeiten intensiv an der Umsetzung des Pflegefondsgesetzes. Damit erhalten Länder und Gemeinden vom Bund bis inklusive 2014 zusätzliche Mittel zur Entlastung der steigenden Kosten in der Pflege. Für Vorarlberg sind das im kommenden Jahr 6,75 Millionen Euro.

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