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Männlich oder Weiblich?

In Israel soll es künftig möglich sein, sich zu entschneiden, ob der Nachwuchs männlich oder weiblich sein.

Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Familien mit mindestens vier Kindern des gleichen Geschlechts können ab sofort einen Antrag stellen, um bei dem fünften Baby nicht länger auf das Schicksal vertrauen zu müssen.

Sie müssen eine siebenköpfige Kommission davon zu überzeugen, dass ein weiteres Kind des gleichen Geschlechts den Eltern oder dem neuen Erdenbürger Schaden zufügen würde. „Die Genehmigung wird ausschließlich in Fällen der deutlichen Gefahr einer schweren seelischen Gesundheitsverletzung“ gegeben – so lautet die Anweisung an das Gremium.

Einer Umfrage der Zeitung „Yedioth Achronoth“ nach wünschen sich 56 % der israelischen Eltern einen Sohn. Jüdische Israelis tendieren diesem Berichten zufolge deutlich mehr zur Entscheidung über das Geschlecht ihrer Kinder als arabische. Und weltlich Orientierte wollen deutlich öfter über die Frage „Bub oder Mädchen“ entscheiden als gläubige Juden. Die Mitglieder der entscheidenden Kommission wurden vom Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Avi Israeli, ernannt.

Unter ihnen befinden sich ein angesehener Gynäkologe, ein Psychologe, ein Jurist, ein Genetiker sowie ein Vertreter der israelischen Religionsbehörden. In dem Gremium müssen sowohl Männer als auch Frauen vertreten sein, ihre Amtsdauer ist auf drei Jahre begrenzt.

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