Günter Porta

Mag. Günter Porta führt Vorzugstimmenwahlkampf

Der Tiroler Sachverständige für barrierefreies Bauen konnte leider keinen sichern Platz auf der SPÖ-Bundesliste erreichen und führt daher nun einen Vorzugstimmenwahlkampf.

„Ich kandidiere nach 2002 zum zweiten Mal. Ich möchte, wenn ich es schaffe, im Parlament den Behindertensprecher für die SPÖ übernehmen. Die SPÖ ist die einzige Großpartei die derzeit keinen Behinderten als Behindertensprecher hat“, erzählt Porta im BIZEPS-INFO Interview.

Mag. Porta Günter wurde heuer 50 Jahre alt, ist Jurist und sitzt seit einem Autounfall vor 33 Jahren im Rollstuhl. Er ist als Sachverständiger und Berater für barrierefreies Bauen tätig und fungiert auch immer wieder als Universitätslektor an der TU Innsbruck für dieses Fachgebiet. 1992 wurde er Österreichs erster gerichtlich beeideter Sachverständiger für behindertengerechte Baumaßnahmen und ist sowohl für die Tiroler als auch die Salzburger Gebietskrankenkasse als Sachverständiger tätig.

2002 hätte es fast geklappt

Besonders wichtig ist ihm der „Kampf für Barrierefreiheit, insbesondere den Abbau der baulichen Barrieren“, erläutert Porta, der fordert, dass die Bundesländer eine Harmonisierung der technischen Bauvorschriften und damit eine Vereinheitlichung österreichweit herbeiführen.

„Darüber hinaus habe ich angeboten als Sachverständiger kostenlos bei der notwendigen Erhebung der bestehenden Bundesgebäude, hier geht es mir vor allem um die Bundesschulen (Gymnasien etc.) mitzuwirken und einen Etappenplan zur Beseitigung von baulichen Barrieren zu erstellen“, berichtet der SPÖ-Kandidat.

Porta hofft auf Vorzugsstimmen

Für die Nationalratswahl hofft Porta auf viele Vorzugsstimmen da sein Listenplatz auf der Bundesliste nicht reichen wird um in den Nationalrat einzuziehen, gibt er im Interview abschließend bekannt.

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0 Kommentare

  • Was sind „Menschen mit besonderen Bedürfnisse“?

  • Ein Armutszeugnis ist, dass die SPÖ keinen Menschen mit besonderen Bedürfnissen als Sprecher für diese Gruppe hat – als einzige Partei! Schade auch, dass es in Österreich so schwierig ist, jemanden über Vorzugsstimmen direkt ins Parlament zu entsenden. So schwierig ist es übrigens nicht in ganz Österreich: in Niederösterreich gibt es ein neues „Persönlichkeitswahlmodell“, durch das WählerInnen entscheiden, wer ins Parlament kommt, nicht Parteigremien. Ich finde das einen demokratiepolitischen Fortschritt. Ich habe darüber auf http://www.vorzugsstimme.at gelesen.