Mahnwache behinderter Menschen vor dem Sozialministerium

"Persönliche Assistenz ist ein Menschenrecht" - Endlich österreichweit umsetzen

BIZEPS
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„Wir fordern eine bundeseinheitliche Regelung zur Finanzierung von Persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderungen“, sagt Annemarie Srb-Rössler, Obfrau des Behindertenberatungszentrums BIZEPS in Wien anlässlich des heutigen „Europäischen Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“.

Zur Durchsetzung dieser Forderung veranstalten Menschen mit Behinderung heute um 10 Uhr eine Mahnwache vor dem Sozialministerium.

Persönliche Assistenten bzw. Persönliche Assistentinnen helfen und unterstützen Menschen mit Behinderungen nach deren Anleitung in allen Bereichen des täglichen Lebens.

„Leider hat der Sozialminister bisher keinerlei Interesse daran gezeigt, in diesem für uns wichtigen Bereich tätig zu werden“, kritisiert Srb-Rössler und verweist in diesem Zusammenhang auf das bisher nicht umgesetzte Regierungsprogramm sowie auf die für Österreich bindenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zwar existieren in den Ländern bereits teilweise gute Ansätze einer Finanzierung der Persönlichen Assistenz (Beispiel: Land Wien), doch sind die bisherigen Angebote in jedem Bundesland anders und ungenügend.

„Es geht nicht an, dass sich der Bund völlig aus der Verantwortung stiehlt“, betont Srb-Rössler und verweist auf die Lösung beim Pflegegeld, dessen Finanzierung sich der Bund gemeinsam mit den Ländern teilt.

„Wir brauchen eine tragfähige Lösung und fordern vom Sozialminister, endlich die dazu notwenigen Aktivitäten zu setzen“, so Srb-Rössler abschließend.

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