Markowitz: Frauen leisten großartige Arbeit

Schon 40.000 Menschen mit Behinderung sind arbeitslos

Stefan Markowitz
Team Stronach

Kritik an der weit klaffenden Einkommensschere und an der geringen Unterstützung für Menschen mit Behinderung äußerte der stellvertretende Team Stronach Klubobmann Stefan Markowitz in seinem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde.

„Frauen leisten großartige Arbeit und gehören dementsprechend unterstützt. Aber Kampagnen allein sind zu wenig, es müssen Taten folgen“; so Markowitz an Frauenministerin Heinisch-Hosek.

Markowitz verlangte Anreizmodelle für Betriebe, um auch mehr Ganztagsjobs für Frauen zu schaffen und damit die Einkommensschere zu schließen. SPÖ und ÖVP riet er: „schauen Sie auch in den eigenen Reihen, wie es mit der Bezahlung aussieht! Beim Team Stronach verdienen Frauen und Männer gleichviel.“

Beschämend ist für den Team Stronach Mandatar, dass 40.000 Menschen mit Behinderung arbeitslos sind – Tendenz steigend. Gleichzeitig habe das Bundessozialamt weniger Geld zur Verfügung und der Kündigungsschutz von Menschen mit Behinderung wurde von sechs auf vier Monate reduziert, erinnerte Markowitz und forderte in diesem Bereich nachhaltige Verbesserungen.

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0 Kommentare

  • @Manfred Fischer, insoferne es mir bekannt ist erfüllt das Grazer Werk von Magner die Einstellungspflicht, auch die BVP ist Dienstfrei gestellt. (D.h. Zumindest mehr als 150 beschäftigte begünstigte Menschen mit Behinderungen). Allerdings gibt es sehr große Probleme bei BVP Stellvertretern, wo Magner eben eine eigene Rechtsansicht hat!

    @Martin, Na Daten aus den abgelaufen Jahren, gibt es ja im BM, das mit dem Datenschuz ist eben eine Verschweigungs und Verweigerungs Politik!!!

  • @Gertrude Sladek
    Herr Markowitz und das TS setzt sich gegen Missbrauch ein, Herr M. bezog sich in erster Linie gegen die missbräuchliche Verwendung der Ausweise von Verstorbenen. Laut seiner Aussage seien 40 000 solcher Ausweise im Umlauf, es sei dahingestellt, ob diese Zahl richtig ist.

    Es mag sein, dass einige davon tatsächlich missbräuchlich verwendet werden. Der Großteil davon wird vermutlich mit dem restlichen – nicht mehr brauchbaren – Nachlass von den Erben „entsorgt“ worden sein.

    Bei Missbrauchsbekämpfung bei den Gehbehinderten anzufangen ist der falsche Weg. Als ob Menschen mit einer Behinderung nicht ohnehin schon genug zu kämpfen haben, müßten sie dann auch noch alle paar Jahre eine Ausweisverlängerung beantragen.

    Wir haben wirklich andere Sorgen als ständig neue Arztgutachten einzuholen und uns mit Behördenwegen herumzuschlagen. (Meine ganz persönliche Meinung)

  • Danke für Euer aller erhellende Einträge.
    @Nina Ihren erachte ich als besonders wichtig und wertvoll, sehr gut, dass Sie über Kenntnis dieses seines Antrages verfügen; ich würde meinen: „Des is a Bisserl peinlich!“

  • Dass sich der Herr Markowitz nicht auskennt, habe ich mit meinem Kommentar http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13730 festgestellt.
    Wieder einmal glänzt Herr Markowitz mit Unwissen! Der Kündigungungsschutz hat bis 31.12.2010 nach 6 Monaten begonnen und ist ab 1.1.2011 auf 4 Jahre ausgesetzt, d.h. er beginnt erst ab dem 4-ten Jahr.

  • @Manfred Fischer: Soweit mir bekannt gibt das BMASK keine Daten von Privatunternehmen bekannt – angeblich wegen Datenschutz.

  • Interessantes Detail am Rand: Markowitz forderte eine Befristung der §29b-Ausweise und brachte einen Entschließungsantrag ein, welcher aber abgelehnt wurde.

    Und nun findet er es „beschämend“, dass so viele Menschen mit Behinderung arbeitslos sind.

    Irgendwie passt das nicht zusammen.

  • Nur aus Interesse … Wie erfüllt die Magna-Gruppe ihre Quote bezüglich der Einstellung behinderter Menschen?
    Weiß das jemand?

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Mondkalb_(Zeitung)

    Dringende Empfehlung für die Zensis hier!