Mauhart: Barrierefreiheit ist wichtige Aufgabe des ORF

Fußball-WM mit Audiokommentierung

Fußball im Tor
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ORF-Publikumsrat Beppo Mauhart machte sich in einem Gespräch mit ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz für einen „deutlichen“ Ausbau der Barrierefreiheit des ORF durch mehr Audiokommentierungen und Untertitelungen im Fernsehen stark.

Im künftigen ORF-Gesetz ist der Ausbau der Barrierefreiheit explizit angesprochen, indem ein Teil der refundierten Gebührenbefreiungen für barriefreies Programm zweckgewidmet sein soll.

„Der Pensionistenverband ist ein ‚Verbündeter‘ dieses Programmes. Der ORF als öffentlich-rechtlicher Sender hat hier eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen. Die Untertitelungsquote von derzeit einem Drittel soll sukzessive auf deutlich über 50 Prozent erhöht werden, auch bei Hörfilmen und der Audiokommentierung soll es eine deutliche Steigerung geben“, erklärte Mauhart.

„Ein toller Anlass wäre die Fußball-WM nächstes Jahr. Die vom ORF übertragenen Spiele sollen audiokommentiert werden, damit auch Blinde und sehbehinderte Menschen an diesem sportlichen Großereignis teilhaben können“, forderte Mauhart.

Mauhart, der dem ORF-Publikumsrat bereits angehört, wurde wieder vom Pensionistenverband Österreichs für die ORF-Publikumsratswahl nominiert. Die Wahl findet vom 26. Jänner bis 1. Februar 2010 statt. Mauhart kandidiert in der Kurie „Ältere Menschen“.

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0 Kommentare

  • ORF erfüllt Kulturaufttrag – Fußball. Verschwendet nicht so viel Zeit mit dem vergänglichen ORF, denkt lieber an die Zukunft.

  • Klingt ja alles recht schön, aber wahrscheinlich wird es beim Wunsch bleiben. Begründung: Bis jetzt hat der ORF einfach den ohnehin im Stadion vorhandenen Audiokommentar am zweiten Tonkanal angeboten. (Ironischer Weise kommentierten Mitarbeiter der Antenne Steiermark, was dem ORF aber nicht daran hinderte sich in den Medien für sein „tolles Angebot“ loben zu lassen). Bei der WM gibt es keinen Kommentar im Stadion (zumindest keinen Deutschsprachigen. Ob man so etwas in Südafrika wohl überhaupt anbieten wird)? Der ORF müßte den Kommentar also selber produzieren und die Kosten übernehmen. Und da hört es sich bekanntlich mit dem guten Willen am Küniglberg auf! (Wenn dem nicht so wäre hätte man beim lettzen Auswärtsspiel ja auch schon einen Audiokommentar anbieten können). Dabei müßte der Kommentator ja nicht mal unbedingt nach Südafrika fliegen. (Der deutsche Fußballsender 90elf beweist ja jede Woche, dass gute Kommentare mittlerweile auch aus dem Studio geliefert werden können). Wäre schön, wenn ich mit meiner Vermtung falsch liege.