Mehr Menschen mit Behinderungen in die Politik!

ÖZIV Bundesverband wünscht sich bessere Repräsentation von Menschen mit Behinderungen

Logo ÖZIV Bundesverband - Für Menschen mit Behinderungen
ÖZIV

Kommende Woche steht die sogenannte „Staatenprüfung“ vor dem zuständigen Fachausschuss der UNO in Genf auf dem Programm, bei der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich auf den Prüfstand gestellt wird.

Allgemein wird erwartet, dass diese Prüfung kein schmeichelhaftes Ergebnis für die Republik ergeben wird – zu groß sind die Versäumnisse in der Behindertenpolitik der letzten Jahre und zu schleppend die Fortschritte bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

In diesem Zusammenhang appelliert der ÖZIV Bundesverband, mehr Menschen mit Behinderungen in die Politik zu holen.

„Menschen mit Behinderungen sind in politischen Funktionen stark unterrepräsentiert“, stellt Rudolf Kravanja, Präsident des ÖZIV Bundesverbands fest, „Mangelnde Repräsentation wirkt sich dann auch negativ auf politische Entscheidungen aus, bei denen die Anliegen von Menschen mit Behinderungen oft vergessen werden.”

Repräsentation auch auf Gemeinde- und Landes-Ebene

Das betreffe nicht nur die unterdurchschnittliche Repräsentation auf Bundesebene – beispielsweise in der Regierung bzw. im Nationalrat, so der ÖZIV Präsident:

Wichtig ist, dass Menschen mit Behinderungen auch auf Landes- und Gemeinde-Ebene entsprechend vertreten sind. Denn dort werden viele Entscheidungen getroffen, die den Alltag von Menschen mit Behinderungen unmittelbar betreffen!

Abschließend stellt ÖZIV Präsident Rudolf Kravanja in Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl im Jahr 2024 klar: „Wer eine inklusive Gesellschaft will, muss auch auf Inklusion in der Politik achten und die Wahllisten inklusiv gestalten. Österreich hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2008 dazu verpflichtet und muss endlich entsprechende Schritte setzen!“

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Ein Kommentar

  • wie sagt man so schön…Ihr Wort in Gottes Ohr….aber mit dem Parteizwang ist der Einzelne auf verlorenem Posten