Mehr Mobilität für Behinderte

Mehr Mobilität für behinderte Menschen ist das Ziel einer vom österreichischen Verkehrsministerium herausgegebenen Broschüre.

Hubert Gorbach
FPÖ

Sie wurde am Wochenende von Vizekanzler Hubert Gorbach in Wien vorgestellt. Die Broschüre «Straßenraum für alle» richtet sich an alle Verkehrsplaner und Straßenerhalter, um ihnen die Grundprinzipien behindertengerechter Planung näher zu bringen.

«Mobilität ist ein Grundbedürfnis für jeden Menschen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Umsetzung barrierefreier Maßnahmen für geh- und sehbehinderte Menschen gelegt werden, um auch ihnen diese Mobilität zu ermöglichen», so umriss der Vizekanzler und Verkehrsminister das Anliegen der Publikation.

Zur Bewältigung des Alltags sind geh- und sehbehinderte Menschen oft auf fremde Hilfe angewiesen. Zumindest im Straßenverkehr kann durch die Errichtung eines adäquaten Verkehrssystems Abhilfe geschaffen werden. «Mobilitätseingeschränkte Personen, die bei ihrem täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen an nicht-behindertenfreundlichen Gehsteigen oder öffentlichen Verkehrsmitteln, an Einbauten, die den Gehweg/Gehsteig verengen, Gehsteigkanten, die zu hoch oder Kreuzungsbereiche die unübersichtlich angelegt sind, scheitern, befinden sich auf dem besten Wege zur ungewollten Isolation: Barrierefreiheit lautet die Devise», so Gorbach.

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0 Kommentare

  • Klingt alles sehr nett – im Alltag sieht´s dann anders aus, wenn z. B. die ÖBB bei Stationsneubauten prinzipiell Unterführungen bauen lässt, mit Stufen, und 45° Rampen, die kein Rollstuhl befahren kann! Und wieder Waggons ankauft, die nicht befahrbar sind, ohne BehindertenWC … Schluss mit den Sonntagsreden!