„Meine Füße sind der Rollstuhl“ – ein Kinderbuch über Behinderung, Anderssein und Toleranz

Das im Herbst letzen Jahres in neuer Auflage erschienene Buch wurde am 18. Juni 2004 mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2004 in der Sparte Illustration ausgezeichnet.

Buch: Meine Füsse sind der Rollstuhl
Ballhaus, Verena

Dr. Franz-Josef Huainigg erzählt in dem Kinderbuch die Geschichte eines Mädchens im Rollstuhl, das sich bei seinem ersten Einkaufsbummel, den es allein unternimmt, mit den Vorurteilen seiner Mitmenschen konfrontiert sieht.

.. .“Was ist denn dir passiert?“, fragt der Mann [auf einer Holzbank sitzend] mitleidig…. da seufzt die Frau laut:“So jung und schon so arm!“

Im Lauf des Tages begneget Margit, das Mädchen im Rollstuhl, dem Jungen Sigi, der von anderen Kindern wegen seiner Leibesfülle verspottet wird. Die beiden freunden sich an und begegnen auf dem Nachhauseweg dem älteren Paar auf der Bank wieder:

„Was passiert ist, wollten Sie wissen? … „Ich habe einen Freund gefunden … ich bin glücklich …“ „Was ist das, ‚behindert‘?“, fragt Anna, ein Mädchen, das den beiden später begegnet. „Das ist zum Beispiel, nicht gehen zu können“, sagt Margit. „Wir müssen nicht spazieren gehen, wir können spazieren fahren“, erklärt Sigi.

Er stellt sich hinten auf Margits Rollstuhl und die beiden sausen die Straße hinunter. Die Leute schauen. Doch das macht Margit nichts aus.

Die überarbeitete Neuauflage ist im Verlag Annette Betz 2003 erschienen, die neuen Illustrationen stammen von Verena Ballhaus.

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