Menschen mit Behinderungen in der Werbung

Zwei aktuelle Beispiele aus Frankreich und Österreich.

Thomas Geierspichler fährt eine einsame Straße entlang
OTS

Menschen mit Behinderungen werden in der Werbebranche in letzter Zeit gerne als Thema genommen.

Thomas Geierspichler

Die Firma Orange gibt bekannt, dass der Rennrollstuhl-Olympiasieger Thomas Geierspichler in der aktuellen Kampagne des Mobilfunkbetreibers zu sehen ist. Seit 5. Jänner 2009 läuft dazu ein TV-Spot. Bei dem neuen Orange TV-Spot geht es um den Grundgedanken, dass der Einzelne die Summe all seiner Beziehungen und jener Menschen ist, die ihm begegnen. Ganz nach dem Motto von Orange: „Zusammen sind wir mehr“. Die Werbekampagne (TV, Print, Hörfunk) schildert Geierspichlers Leben von vor seinem Unfall bis zur Olympiamedaille und die Menschen, die ihn durch Höhen und Tiefen begleitet haben.

Pascal Duquenne

Auch in Frankreich ist es ein Mobilfunkbetreiber, die Firma simyo, die einen behinderten Menschen als Werbeträger engagiert hat. Pasqual Duquenne, er wurde 1996 als bester Darsteller bei den Filmfestpielen in Cannes ausgezeichnet, ist ein Mann mit Down-Syndrom. Er wirbt mit dem Spruch: „Wie ihr seht, ich bin … ein wenig anders. Aber eigentlich … bin auch so wie ihr: Ich telefoniere gerne.“

Noch immer gibt es genug Vorbehalte gegenüber behinderten Menschen, sodass dieser Spot bei einigen Franzosen die Gemüter erregt. Kobinet-nachrichten berichtet allerdings, dass die Behindertenverbände und die meisten Franzosen diesen Spot ganz normal finden.

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