7. Woche 2026 – Zeigetafel bei Kinderspielplatz
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …
Statistik Austria bestätigt: Jeder fünfte Mensch mit Behinderungen ist von Armut bedroht – ÖZIV Bundesverband fordert dringendes politisches Gegensteuern
Von 1,9 Millionen Menschen mit Behinderungen bzw. mit gesundheitlichen Einschränkungen sind 21,4 Prozent armuts- bzw. ausgrenzungsgefährdet – dies zeigen die jüngst veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria für das Jahr 2024.
„Die veröffentlichen Zahlen untermauern die Warnrufe der Behinderten-Organisationen eindrücklich. Wir hoffen, dass diese alarmierenden Daten auch die politischen Entscheidungsträger:innen aufrütteln und zu einem raschen Gegensteuern animieren.“, so Rudolf Kravanja, Präsident des ÖZIV Bundesverbands.
Kravanja betont, dass Behinderung viele Gesichter hat:
Ein Großteil der Betroffenen lebt mit unsichtbaren Beeinträchtigungen – etwa chronischen Schmerzen, psychischen Erkrankungen oder neurologischen Einschränkungen.
Der aktuelle Sparkurs trifft diese Gruppe besonders hart, da ihre Bedarfe oft nicht erkannt oder unterschätzt werden. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene führen Einsparungen dazu, dass die Lage dramatisch wird.
Der ÖZIV-Präsident unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation: „Der aktuelle Sparkurs trifft die Gruppe der Menschen mit Behinderungen empfindlich Jeder fünfte Mensch mit Behinderungen ist armutsgefährdet: sowohl durch Kürzungen finanzieller Unterstützungs-Leistungen als auch durch Einsparungen bei essenziellen Unterstützungs-Angeboten. Dies macht es Betroffenen zunehmend schwer, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landes-Ebene führen die Einsparungen dazu, dass die Lage für viele Betroffene wirklich dramatisch wird. Gerade deshalb muss die Reform bzw. nachhaltige Sicherung des Ausgleichstax-Fonds (ATF) rasch und dringend erfolgen!“
Der ÖZIV Bundesverband hält die Einsparungen bei arbeitsmarktpolitischen Unterstützungsangeboten für besonders kontraproduktiv und potenziell armutsgefährdend: „Aktuell wären zielgerichtete Maßnahmen dringend erforderlich, statt bereits den nächsten Einsparungsschritt für 2027 zu planen“, fordert ÖZIV-Geschäftsführer Gernot Reinthaler.
Die Regierung setzt mit der ‚Aktion 55 Plus‘ einen wichtigen Fokus. Angesichts der Lage sollte allerdings dringend auch eine ‚Aktion Arbeiten mit Behinderung‘ mit entsprechender Mittelausstattung geschaffen werden.
Ein besserer Zugang zum Arbeitsmarkt könne laut ÖZIV Bundesverband der Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung am besten entgegenwirken. Es sei daher auch notwendig, endlich Aktivitäten für ein Inklusives Bildungssystem zu setzen, um eine langfristige Verbesserung der Situation zu erreichen.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …