Menschenrechtsexperte Colin Allen ist neuer Botschafter für Licht für die Welt

Seit 40 Jahren im Einsatz für Menschen mit Behinderungen

Colin Allen
Licht für die Welt

Der internationale Experte für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Colin Allen, ist neuer Botschafter von Licht für die Welt.

Allen war Präsident des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) und Vorsitzender des Weltdachverbandes der Behindertenorganisationen (IDA), der mehr als 1.100 solcher Vereinigungen auch bei den Vereinten Nationen vertritt.

Derzeit lehrt Allen am National Technical Institute for the Deaf am Rochester Institute of Technology in New York. Allen ist bereits seit 40 Jahren im Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Das zentrale Anliegen Allens ist die weltweite Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2008 in Kraft ist. „Wir freuen uns über die Unterstützung dieses international angesehenen Anwalts für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die weltweite Verbreitung der Gebärdensprache“, so Rupert Roniger, Geschäftsführer von Licht für die Welt International.

Der gebürtige Australier wird zukünftig die Anliegen von Licht für die Welt in der Gemeinschaft der Gehörlosen vertreten und wichtige Botschaften der Organisation in Gebärdensprache übersetzen.

„Mein Ziel als neuer Botschafter für Licht für die Welt ist es unserer Stimme für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen der Gesellschaft Gehör zu verschaffen“, kündigt Allen an.

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3 Kommentare

  • Ich finde es toll, dass es solche Menschen gibt!
    Das sollte der breiten Masse mehr zugetragen werden,
    da Behinderung noch immer öfters ein Tabuthema ist
    und die Rechte für Behinderte in der Praxis nicht immer
    so sind wie sie vielleicht gesprochen werden. Es gibt sie
    noch, die Diskriminierung von Behinderten; ja leider!

    Auch in so manchen ungerechten gesetzlichen Regelungen; so finde ich es
    z.B. in Österreich ungerecht, dass Eltern für ihre behinderten Kinder aufkommen müssen, so lange sie leben, wenn keine Selbsterhaltungsfähigkeit mit Volljährigkeit vorliegt. Das wird alles auf die Eltern abgewälzt; Mindestsicherung gibt es hierbei auch nicht. Das ist für mich diskriminierend und gehört dieses Gesetz vom Nationalrat abgeschafft; es ist schlichtweg sehr ungerecht!

    Tel. 0699 10 24 58 62 Johann Reiter

    • Leider ist bisher keine Organisation mit ausreichender Wirksamkeit für eine Änderung eingetreten. Zu bemerken ist auch noch, dass in einigen Bundesländern (zB Wien) MmB schon eine Mindestsicherung bekommen.
      Umso schlimmer, dass es sogar innerhalb der Gruppe Diskriminierungen gibt. Eine bundeseinheitliche Regelung wäre also jedenfalls notwendig.

  • Es handelt sich hier um einen faszinierenden Widerspruch: Licht für die Welt ist keine Organisation, die für Selbstbestimmung behinderter Menschen eintritt, Mr. Allen anscheinend schon.