Minister Forstinger irrt!

Wirkliche Barrierefreiheit von Bahnhöfen ist nach Aussage von Experten nur bei Neubauten zu erreichen

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Die jüngsten Aussagen der Infrastrukturministerin Monika Forstinger, die Bahnhofsoffensive der ÖBB nicht, wie ursprünglich vereinbart, finanzieren zu wollen stößt bei der Dachorganisation der österreichischen Behindertenverbände (ÖAR) auf Befremden und Irritation.

Besonders die Aussage, die ÖBB sollten besser in funktionelle Adaptierungen wie beispielsweise die behindertengerechte Bahnhofsgestaltung investieren, läßt auf wenig Detailkenntnis schließen.

Wirkliche Barrierefreiheit von Bahnhöfen ist nach Aussage von Experten nur bei Neubauten zu erreichen, und im Falle von Neubauten ist die erzielbare Funktionalität für behinderte Menschen – gute Planung vorausgesetzt – ein fast kostenloses „Abfallprodukt“.

„Werden bestehende Bahnhöfe nur ,adaptiert‘, sind nie wirklich taugliche Lösungen zu erzielen, die Kosten in solchen Fällen sind allerdings exorbitant hoch,- und nach wenigen Jahren muß doch neu gebaut werden. Mit dieser Methode wird zugunsten einer kurzfristigen ,Sparoptik‘ tatsächlich Geld verschwendet“, stellt Dr. Klaus Voget, Präsident der ÖAR, fest.

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