Mit dem Rollstuhl auf Fahrradtour durch die Seestadt

Neues Transportangebot für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer jetzt zum Verleih in der Seestadt.

Rollstuhl-Fahrrad
Jugend am Werk

Wie auf der Internetseite der Seestadt berichtet wird, gibt es ein neues Transportangebot für Menschen mit Behinderungen.

Ein spezielles Rollstuhltransportfahrrad, das von der Firma Van Raam entwickelt wurde, ist für Menschen im Rollstuhl gedacht, die den eigenen Rollstuhl nicht verlassen können, aber weite Strecken zurücklegen wollen. Es ist kein Umsetzen vom Rollstuhl auf das Fahrrad notwendig.

Der Rollstuhl wird auf eine Plattform gefahren, die vorne am Fahrrad befestigt ist. Dies ist ohne viel Kraftaufwand möglich.

Die Plattform ist mit extra Rädern ausgestattet, die für mehr Stabilität und einen verkürzten Wendekreis sorgen zusätzlich gibt es einen optionalen Elektromotor, der während des Fahrens Unterstützung bietet. Die Plattform ist vor dem Fahrradlenker positioniert, sodass der Mitfahrer im Rollstuhl eine gute Sicht auf das Rundumgeschehen hat.

Aktiv mitten in der Seestadt

Die Idee für das Rollstuhlfahrrad kam von Jugend am Werk. Man wollte damit den Menschen mit Behinderungen ermöglichen, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben in der Seestadt zu beteiligen.

Damit auch andere das Rollstuhltransportfahrrad nutzen können, gibt es die Möglichkeit, es sich auszuleihen.

Auf der Internetseite von Jugend am Werk findet man die Preise. 6 Stunden kosten 33,- €, ein ganzer Tag 45,- €, Verleih übers Wochenende (3 Tage) 90,- €. Fürs Ausleihen gibt es drei Möglichkeiten: per Telefon – 01/7745184, per E-Mail – lenka.kvietkova@jaw.at oder über den Buchungskalender.

Rollstuhl-Fahrrad
Jugend am Werk
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2 Kommentare

  • Ich finde diese Idee toll. Ich selbst habe vor, bei nächster Gelegenheit mit meinem E-Rollstuhl die Seestadt zu erkunden.
    Leider ist es mir bis dato nicht gelungen, ein frei verfügbares Rollstuhltaxi zu finden. Egal bei welchem Anbieter ich nachfragte habe ich immer die Antwort bekommen, dass diese nur über die Krankenkassen Fahrtdienste übernehmen.
    Es muss auch in einer Weltstadt wie Wien möglich sein, ein Taxi anzurufen, um zum Beispiel mit Gepäck vom Hauptbahnhof abgeholt zu werden und in ein Quartier, z.B. die Residenz in Oberlaa, gebracht zu werden.
    Wenn Sie mir eine Firma wählen könnten, welche diese Dienste anbietet, wäre ich sehr froh. Gibt es eine Ansprechstelle bei der Stadt Wien?

    • Das gibt es leider in Wien tatsächlich nicht!