Mobilitätsagentur Wien: Bedarf für weiteren Aufzug am Stephansplatz

Wie berichtet, hat die am stärksten frequentierte U-Bahn Station der Wiener Linien nur einen kleinen Aufzug. Hier besteht Handlungsbedarf.

Maria Grundner 2014
Mobilitätsagentur Wien

Die U-Bahn Station Stephansplatz ist – wie kürzlich beschrieben – ein Problem, weil dort noch immer nur ein kleiner Aufzug an die Oberfläche führt, obwohl diese Station von weit mehr als 220.000 Personen pro Tag genutzt wird. (siehe auch folgenden Bericht)

Ausbau der Barrierefreiheit ist Anliegen

„Der Ausbau von barrierefrei nutzbaren Umgebungen im öffentlichen Straßenraum ist ein Anliegen der Mobilitätsagentur Wien. Damit alle Menschen gut und komfortable die Stadt im Gehen erleben können, braucht es entsprechende Infrastruktur dazu“, erläutert Ing. Maria Grundner, Referentin für Barrierefreiheit in der Mobilitätsagentur Wien GmbH, auf BIZEPS-INFO Anfrage.

In Wien werden die meisten Wege mit dem Öffentlichen Verkehr und zu Fuß zurück gelegt, führt sie aus und ergänzt: „Damit dies auch gut funktioniert, sind Schnittstellen besonders wichtig.“

Ausbau mit Dringlichkeit gewünscht

„Laut Anfragen der Zu-Fuß-Gehenden an die Mobilitätsagentur Wien, ist der Ausbau von barrierefreien Aufstiegsmöglichen in der U-Bahnstation am Stephansplatz an die Oberfläche mit Dringlichkeit gewünscht“, so Grundner weiters. Sie meint: „Wenn es möglich ist, im Zuge der geplanten Oberflächensanierung am Stephansplatz diesem Wunsch nachzukommen, wird dies begrüßt.“

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0 Kommentare

  • Wer oder was ist die Mobilitätsargentur!?
    Schon wieder eine neue Institution, für Institutione ist immer Geld da, für Menschen nicht.
    Hat die Stadt Wien schon wieder was ausgelagert. Als ob die Stadt nicht genügend Beamte hätte.
    Die Politik gibt also wieder einmal Verantwortung ab. Damit schmälert sie wieder einmal die Demokratie. Denn wann immer die Politik etwas an eine GmbH abgibt, privatisiert sie Veratwortung, und gibt Rechte der Bürgerinnen und Bürger auf. Politikerinnen, auch wenn es so schlechte sind wie Häupl und Co., sind gewählte Volksvertreter, GmbHs sind das nicht. Ich möchte nicht, dass eine GmbH entscheidert ob sich Barrierefreiheit auszahlt, ich möchte, dass die Stadt Wien für Barrierefreiheit sorgt, weil ich als Bürgerin mit Behinderung genauso das Recht habe, überall hinzukommen wie alle anderen auch.

  • Ist die Dame bei den Verantwortlichen angestellt? Dann würde sich ihr „noble“ Zurückhaltung von selbst erklären. Mehr Einsatz für den eignen Arbeitsbereich würde ich mir trotzdem wünschen und wenn sich dieser nur in einer klareren Sprache verwirklichen lässt, dann bitte dort!

  • Wenn es möglich ist?

    Meine Güte, es waren Menschen am Mond, da wird es *möglich* sein, einen Lift zu bauen.

  • „Begrüßt“ und „gewünscht“ – ist das alles?