Modern und barrierefrei: Neue WC-Anlage im Resselpark in Betrieb

Der Resselpark hat als innerstädtischer Erholungsraum, aber auch als beliebter Veranstaltungsort, ab sofort eine neue, modernde und barrierefreie WC-Anlage – ein Gewinn für die Wiener*innen, Wienbesucher*innen und den Bezirk.

WC-Anlage der Stadt Wien
Bernhard Schmid

Die neue Anlage umfasst insgesamt drei Kabinen und zwei Pissoirs, für die Betreuung ist eigenes Personal im Einsatz. Außerhalb der Betreuungszeiten ist die Benutzung der WC´s kostenlos, im betreuten Zeitraum sind ausschließlich für die Nutzung der Kabinen 50 Cent zu entrichten.

Die Außenfassade wird begrünt und im unmittelbaren Umkreis wird es in Kürze ein Leitsystem zum schnellen Auffinden der WC-Anlage geben.

„Lebensqualität in Wien bedeutet auch, viel im Freien unterwegs zu sein – so wie hier unter den kühlenden Bäumen im Resselpark. Umso wichtiger ist es, dass dafür auch die notwendige Infrastruktur zur Verfügung steht – dazu zählen auch WC-Anlagen“, so der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky.

Es war mir deshalb besonders wichtig, dass hier eine moderne barrierefreie WC-Anlage entsteht. Es freut mich auch besonders, dass die Außenfassade begrünt wird.

„Der Resselpark ist ein wichtiger Treffpunkt für viele Menschen – ob zum Sport, Entspannen oder bei Veranstaltungen. Die neue WC-Anlage wird den Aufenthalt hier deutlich angenehmer machen. Dieses Projekt ist ein voller Erfolg für den Bezirk!“, so Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl.

Zum Bau neuer WC-Anlagen

Die Neubauten ab dem Jahr 2015 entstehen alle in modularer Bauweise, umfassen zumindest ein barrierefreies Modul sowie ein Standardmodul in Edelstahlbauweise und verfügen über einen zusätzlichen Außenwaschtisch aus Edelstahl.

Die betreuten öffentlichen Bedürfnisanstalten sind zu den Betreuungszeiten durchgehend mit Personal des beauftragen Reinigungsunternehmens besetzt. Die Aufenthaltsräume des Betreuungspersonals sind mit einem Erste-Hilfe-Koffer, Defibrillator und den allgemein bekannten Notrufnummern ausgestattet.

Die Finanzierung der öffentlichen Bedürfnisanstalten in Wien erfolgt über das dezentrale Budget der Stadt Wien, die Errichtung, Erhaltung, Reinigung und Instandhaltung wird aus dem Bezirksbudget finanziert.

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Kommentare

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  • eve-line

    10.07.2025, 12:14

    Aus dem Artikel geht nicht hervor ob ausserhalb der betreuten Zeiten der Zugang nur mit einem Eurokey möglich ist. Falls in den nicht betreuten Zeiten für jedermann die Räumlichkeiten benutzbar sind, wäre mit mehr Verschmutzung zu rechnen. Daher könnte man sich zum Beispiel als blinder Mensch an einer herumliegenden gebrauchten Spritze verletzen.

    • Markus Ladstätter BIZEPS

      10.07.2025, 13:02

      Ja, es wird immer der Eurokey benötigt, denn die barrierefreie Kabine ist kostenlos zu nutzen.

  • Bernhard Schmid

    09.07.2025, 14:54

    Liebes Stadtratsbüro! (und liebe MA48!)

    So schön der Neubau barrierefreier Toiletten auch ist, so sehr finde es bedauerlich, dass die Stadt Wien noch immer nicht auf die jahrelange Forderung der IVMB nach Barrierefreien Toiletten FÜR ALLE eingegangen ist. FÜR ALLE heißt, dass auch Menschen mit hohem Pflegebedarf die Toiletten benützen können, wozu es mehr Platz, Hebelifter und höhenverstellbare Pflegeliegen braucht! Ein Beispiel gibt es bereits in Tirol (Changing Place in Innsbruck). Warum will das in Wien nicht gelingen?

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