Monitoringausschuss: ÖZIV bedauert Rückzug der Vorsitzenden Marianne Schulze

Umsetzung der UN-Konvention bedarf engagierter Menschen!

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Seit Gründung des Monitoringausschusses als Instrument zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen war die Menschenrechtsexpertin Marianne Schulze dessen Vorsitzende. Ihr überraschender Rückzug hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird.

„Es ist sicherlich vor allem ihr Verdienst, dass die UN-Konvention in Österreich so schnell im Kreis der behinderten Menschen bekannt und auch verstanden wurde“, würdigt ÖZIV Geschäftsführerin Hedi Schnitzer-Voget die Tätigkeit der Ausschussvorsitzenden. „Marianne Schulze verstand es in vorbildlicher Weise, die komplizierten Inhalte der Konvention für alle verständlich und nachvollziehbar zu machen. Sie hat damit für die Behindertenbewegung in Österreich einen wesentlichen Meilenstein gesetzt.“

Im Zuge der Neubesetzung muss nun endlich auch der langjährigen Forderung Schulzes Rechnung getragen werden, den Monitoringausschuss mit mehr Ressourcen auszustatten.

„Um die UN-Konvention in Österreich umzusetzen bedarf es engagierter Menschen wie Marianne Schulze, die beharrlich am Thema dranbleiben. Es bedarf aber auch einer entsprechenden finanziellen und personellen Ausstattung. Frau Schulzes konsequenter Schritt bietet nun die Gelegenheit zu zeigen, wie ernst es Österreich mit der Umsetzung der UN-Konvention ist“, so Schnitzer-Voget.

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0 Kommentare

  • Hoffentlich führt das nicht zu noch mehr Wirkungsverlust der Monitoringarbeit.