Nach 4 Jahren präsentieren Wiener Linien ein WC-Konzept

Im Jahr 2013 beschloss das Land Wien, dass die Wiener Linien eine Reihe von WC-Anlagen der Bezirke übernehmen müssen. Dies betraf vor allem jene WC-Anlagen, die sich in der Nähe von U-Bahn Stationen befinden.

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Wiener Linien

Lange Zeit haben sich die Wiener Linien gegen die Verantwortungsübertragung bei den WC-Anlagen gewehrt und versucht, den Auftrag des Eigentümers zu negieren. Doch der öffentliche Druck stieg kontinuierlich.

Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir saubere und sichere WCs zur Verfügung stellen können, die von unseren Fahrgästen tatsächlich als solche genutzt werden können„, hielten die Wiener Linien im Unternehmens-Blog am 19. Mai 2017 fest. (Siehe auch Artikel in HEUTE)

„Wir wollen hochwertige, saubere und barrierefreie WCs. Das lassen wir uns auch etwas kosten“, heißt es in der Mitteilung und man erfährt, dass 5 Millionen Euro dafür investiert werden. Der Betrieb der WC-Anlagen soll allerdings dann teilweise von externen Spezialisten erfolgen und die Benutzung kostenpflichtig werden. Eine diesbezügliche Ausschreibung läuft bereits, erfährt man.

Die runderneuerten WC-Anlagen sollen auch barrierefrei sein. „Bei allen Standorten wird jedenfalls ein barrierefreies WC vorhanden sein, das mittels Eurokey geöffnet werden kann und das gemäß den neuesten Standards mit einem Notruf ausgestattet sein wird“, wird angekündigt. 

Die Wiener Linien wollen folgende Standorte betreiben

WC-Konzept der Wiener Linien / Stand Mai 2017
Wiener Linien

 

 

So sah es 2015 aus – 30 Standorte sollen entfallen

BIZEPS erhob im Jahr 2015, wo es barrierefreie Toiletten im U-Bahn Netz gibt – siehe Plan. Laut ORF werden nur mehr 40 (statt bisher 70) Standorte betrieben. 

Barrierefreie Toiletten im Wiener U-Bahnnetz
BIZEPS
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2 Kommentare

  • Wieso hat nicht jede Haltestelle ein Behinderten-WC?
    Wäre ja auch für die Umgebung sinnvoll.

  • Behinderten-WC-Anlagen für alle für 50 Cent? Oder Behinderten-WC-Anlagen die einen Euro-Key besitzen für 50 Cent? „Hightech-Bedürfnisanstalten“ haben ihre Tücken – siehe Donauinsel…