Gleichstellung jetzt!

Negative Erfahrungen mit Mitmenschen

Das BMKz setzt seine Reihe „Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung“ in der 37. Woche mit Diskriminierungen fort, die das Leben psychisch beeinträchtigter Menschen begleiten.

Von negativen Erfahrungen mit Mitmenschen berichtet uns eine Frau mit psychischen Problemen. Ihr Bericht zeigt, dass Diskriminierung aufgrund von Beeinträchtigung, aber auch von Armut, für Betroffene leider oft zum Alltag gehören!

„Ich erlebe immer wieder, dass mir Menschen auf der Straße mit Ablehnung begegnen“, schreibt uns E.S unter anderem. Mehr darüber in Stolperstein Nr. 37.

Wollen auch Sie die Aktion „Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung“ unterstützen, senden Sie bitte konkrete Beispiele von Barrieren sowie auch etwaige Lösungsvorschläge für deren Beseitigung an bmkz@uni-klu.ac.at.

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  • Meine 90%ige Berufsunfähigkeit nach Schädel-Hirn-Trauma 85 kombiniert mit Oberschenkelamputation rechts und Schulterzertrümmerung 1985 im Alter von 24 Jahren und mein Dauerschmerz im linken Arm sind mein Stolperstein Nr.1 kombiniert mit dem Umstand, dass ich seit 1994 nach St.Pölten übersiedeln musste und ich suche nach Kontakten bitte per mail oder per Brief: „SHG-SHT-P Plöcknerstr.17 in 3108 St.Pölten“

  • Die Bezeichnung als „assozial“ ist jedenfalls deplaziert. Vermutlich wäre es der jungen Frau möglich, die Anzahl ihrer Fehler zu verringern, bei entsprechendem Training. Doch darüber ein Urteil zu sprechen, wäre mE deshalb verfehlt, weil wir die weiteren Lebensbedingungen und auch Bedingungen der Behinderung dieser Frau nicht kennen, bzw.auch, wie oft ihr das Geschilderte überhaupt passiert.

  • Wenn die 28-Jährige schreibt: „Und wenn ich zum Beispiel im Supermarkt bei der Kassa ein Stück zurücklassen muss, weil ich zu wenig Geld habe, dann heißt es, dass ich asozial bin. Dabei habe ich einfach kein Geld, aber ich kann ja auch nichts dafür.“ dann zeigt es einen Teil des Problems, warum sich die Leute aufregen könnten. Natürlich kann frau nicht immer etwas für ihre Geldprobleme. Aber bei einer psychischen Behinderung ohne kognitive Beeinträchtigung wäre es vielleicht nicht zu viel verlangt zuerst einmal nachzurechnen, wie viel frau in der Tasche hat und wie viel die Waren kosten.
    Dass das „Ich kann ja nichts dafür“ für Wut und Groll sorgen kann, wundert mich nicht. Denn es scheint, als ob hier ein Mensch nicht Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen kann und will.
    „Ich werde diskriminiert, weil ich psychisch behindert bin, ist dann eine sehr einfache Schlussfolgerung. Weil es immer leichter ist, von den anderen etwas zu verlangen als von sich selbst. Und das gilt für alle Seiten!

  • dieser artikel betrifft die thematik der stigmatisierung, zu der erving goffmann das buch „Stigma“ geschrieben hat. Falls eine/r der LeserInnen das Interesse haben sollte, irgendwann im nächsten Halbjahr einen privaten Lesekreis zu beginnen, der sich mit derartiger Lektüre auseinandersetzt, so ersuche ich um eine Interessensmeldung an meine Emailadresse (kleiner Kreis, Wien oder Nö) ma