Nein zum „Bürgerdienst“

Das Regierungsvorhaben, Langzeitarbeitslose zu "Gemeinwesenarbeit" zu verpflichten, wird von der ÖAR heftig kritisiert.

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„Wir haben die Sorge, dass durch diese Maßnahme der Sozialbereich zu Lasten der betroffenen Personen finanziell entlastet werden soll“, befürchtet Heinz Schneider, Generalsekretär der ÖAR.

Wenn der zuständige Minister Dr. Martin Bartenstein in der Öffentlichkeit verkündet, dass der „Bürgerdienst“ in nicht marktfähige Bereiche eingeführt werden soll und im gleichen Atemzug den Behindertenbereich erwähnt, ist dieses ein Affront gegen tausende MitarbeiterInnen, die mit einer qualifizierten Ausbildung in jenem Bereich arbeiten. Dieses gilt aber auch für alle anderen angesprochenen Arbeitsfelder.

Die bereits bestehenden Sanktionsmöglichkeiten bei Nichtannahme von Arbeit sind ausreichend und brauchen nicht verschärft zu werden. „Eine zwanghafte Beschäftigung, so haben internationale Erfahrungen gezeigt, führen nicht zu einer Reintegration in das Berufsleben, sondern zu einer „Aussonderungs- und Stigmatisierungsgesellschaft“, betont der Generalsekretär der ÖAR.

„Die ÖAR begrüßt jede Maßnahme, die den Wiedereinstieg in das Berufsleben für Langzeitarbeitslose möglich macht, nicht aber den gefährlichen Weg der Etablierung eines Arbeitsmarktes auf Lohndumpingniveau“, so Schneider abschließend.

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