Nein zur „Zwangsarbeit“ an behinderten Menschen

SLIÖ zur Zwangsarbeit

SLIÖ Selbstbestimmt Leben Initiative Österreich
SLIÖ

Gegen die geplante Heranziehung von Langzeitarbeitslosen für gemeinnützige Tätigkeiten, insbesondere im Bereich der Betreuung und Pflege von behinderten Menschen sprachen sich vehement die Selbstbestimmt-Leben-Initiativen Österreichs (SLIÖ) bei ihrer Konferenz am 15./16. April 2000 aus.

Die Auszahlung eines sogenannten Bürgergeldes an Langzeitarbeitslose wird als eine menschenverachtende Vorgangsweise angesehen:

Zum einen, weil jede Form von Zwangsarbeit einer Menschenrechtsverletzung gleichkommt und zum anderen, weil von fremder Hilfe abhängige alte und behinderte Menschen „zwangsbeglückt“ werden sollen.

Zwangsbeglückt von jemandem, der sich für diese Art von Arbeit wahrscheinlich gar nicht interessiert bzw. nicht dafür geeignet ist und das in seinem Verhalten auch dementsprechend zum Ausdruck bringt.

Und das noch dazu in einem Bereich, der die intimsten Dinge des täglichen Lebens – wie Hilfe bei der Körperpflege, beim Anziehen oder auf der Toilette – umfaßt und der auch sehr viel mit Menschenwürde zu tun hat.

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