NEOS beantragen in Bezirksvertretung einen Inklusionsspielplatz für die Freie Mitte

Inklusion muss Spielmöglichkeiten auf Kinderspielplätzen mit einschließen, zeigen die NEOS auf.

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Bisher findet man auf Spielplätzen nur vereinzelt Spielgeräte für Kinder mit Behinderungen, wie beispielsweise unterfahrbare Sandkisten, Rollstuhlschaukeln, rollstuhltaugliche Karusselle, extrabreite Rutschen oder taktile Elemente auf ausgewählten Spielplätzen.

Doch das Stadtentwicklungsgebiet Freie Mitte bietet nun eine Chance auf einen Inklusionsspielplatz, erklärt Christian Moritz, (Klubobmann der NEOS Leopoldstadt) und führt gegenüber BIZEPS aus:

Es ist gut, dass beim Tausch von Geräten darauf geachtet wird, auf inklusive Spielgeräte umzurüsten.

Nachdem die Freie Mitte jedoch noch im Entstehen ist, haben wir die Möglichkeit, hier ein Vorzeigeprojekt umzusetzen und einen barrierefreien Spielplatz für alle zu schaffen.

Dabei beschränkt sich die Barrierefreiheit nicht nur auf die Spielgeräte, sondern auch das Design des Spielplatzes und der Boden ist von großer Bedeutung.

In der kommenden Bezirksvertretungssitzung am 16. November 2021 wird Christian Moritz daher einen inklusiven Spielplatz für das Stadtentwicklungsgebiet Freie Mitte beantragen.

Christian Moritz bei einem rollstuhltauglichen Karussell
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3 Kommentare

  • Der Antrag für den Inklusionsspielplatz wurde mit großem Interesse aufgenommen und zur weiteren Diskussion und Bearbeitung in die Kinder-, Jugend- und Bildungskommission zugewiesen. Dort möchten wir im Laufe des Jahres 2022 gemeinsam mit Expert_innen aus Kindergärten und Schulen mit Inklusionsschwerpunkt in den beiden Leopoldstädter Bildungsgrätzeln LeoMitte und Stuwer Viertel Zwei Spielplatz-Kriterien erarbeiten. In einem weiteren Schritt werden diese dann den ausführenden Dienststellen, die für die praktische Umsetzung verantwortlich sind, übermittelt.

  • Ergänzung: „Die einzige Barriere, die es in Zukunft noch geben darf, ist das Gelbörs’l der Eltern. Arme Kinder haben keine Zeit zum Spielen. Die sollen besser Arbeiten gehen und fleißig sein, damit sie später genug Geld für eine Eigentumswohnung haben, die sie kaufen müssen, um eines Tages nicht unversehens in die Altersarmut zu stürzen. Weil ein tragfähiges Sozialsystem und Pensionen, von denen man Leben kann, wird es dann so nicht mehr geben – Oder ist es Ihnen etwa lieber, die Wirtschaft ist tot? Liebe Grüße, Ihre NEOS“

  • Das hätte ich mir als behinderte Mutter vor Jahren auch gewünscht, mich mit unserem Sohn auf dem Spielplatz vergnügen zu können.