NEOS: Endlich echte Inklusion erreichen

Fiona Fiedler: „Das Recht auf ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben muss für alle Menschen gelten.“

ORF-Hohes Haus mit Gebärdensprachdolmetschung
ORF

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen pocht Fiona Fiedler, NEOS-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen, auf mehr Geschwindigkeit: „2008 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Seither ist zu wenig passiert, es braucht einen umfangreichen Inklusionsprozess, der weit über den Nationalen Aktionsplan hinausgeht. Jeder Mensch in unserem Land hat das Recht auf ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben. Das darf kein Stehsatz sein. Es braucht dringend echte Inklusion von Menschen mit Behinderungen.“

Fiedler sieht dabei vor allem die Regierung gefordert. Diese müsse einen umfangreichen Inklusionsprozess starten.

„Das beginnt beim Bildungssystem und am Arbeitsmarkt. Die Barrierefreiheit muss endlich umfassend umgesetzt werden. Und auch die persönliche Assistenz gehört bundesweit einheitlich geregelt“, fasst die NEOS-Abgeordnete die zentralen Forderungen zusammen.

„Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen müssen unbedingt die Betroffenen eingebunden werden. ‚Nichts über uns, ohne uns‘ ist der zentrale Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention. Er soll auch Handlungsanleitung für die Politik sein. Menschen mit Behinderungen müssen in alle Prozesse für die Umsetzung der Konvention, aber auch bei Projekten des täglichen Lebens eingebunden werden“, fordert Fiedler.

Sie pocht auch auf mehr Sensibilisierung der Gesellschaft. Es ist an der Zeit, dass Menschen mit Behinderungen in die Mitte unserer Gesellschaft geholt werden und das nicht nur an Tagen wie heute. Deshalb muss die Bundesregierung eine umfassende Inklusionskampagne planen und durchführen.“

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