Stephansplatz im Fokus: Totalsperre statt zweitem U-Bahn-Aufzug entfacht neue Diskussionen
BIZEPS hat in den letzten 10 Jahren mehrfach über die Forderung nach einem zweiten Aufzug an der U-Bahn-Station Stephansplatz berichtet. …
Markus Ornig: „Wien soll für alle Menschen als lebenswerte Stadt gelten.“
Markus Ornig, Sozialsprecher von NEOS Wien, zeigt sich anlässlich des heute erschienen Berichts in „Die Presse“ empört darüber, dass sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou nicht für den geplanten zweiten Lift am Stephansplatz einsetzt.
„Noch im März hat sich Rot-Grün mit ihrer Zwischenbilanz selbst gerühmt und die Sanierung des Stephansplatzes inklusive dem Einbau des zweiten Lifts angekündigt. Jetzt ist plötzlich zu wenig Geld da. Für die Öffentlichkeitsarbeit zur Umgestaltung des Platzes hat die Stadträtin aber locker 250.000 Euro an Steuergeld übrig. Es wäre dringend notwendig im Sinne der Barrierefreiheit für alle das Geld in einen zweiten Lift zu stecken, anstatt es für Werbemaßnahmen aus dem Fenster zu schmeißen“, so der Sozialsprecher.
„In der Millionenstadt Wien ist die U-Bahn-Station Stephansplatz die am höchsten frequentierte, hat aber trotz der täglichen Menschenmassen nur einen einzigen Lift. Dieser ist ständig überlastet und kann deshalb den barrierefreien Zugang nicht für alle Menschen gewährleisten. Dass diese Einschränkung für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger beseitigt werden muss, dafür haben wir uns im Bezirk gemeinsam mit allen anderen Parteien schon lautstark eingesetzt“, so Gregor Raidl, Klubvorsitzender von NEOS in der Inneren Stadt.
„Wir fordern die Rot-Grüne Stadtregierung auf, dass sie ihre Versprechen hält und sich umgehend für den Einbau des Lifts einsetzt. Denn wer genügend Geld hat, um seine Werbemaßnahmen zu finanzieren, sollte schon längst genug Geld dafür haben, Maßnahmen zu setzen, dass Wien für alle Menschen als lebenswerte Stadt ohne Barrieren gelten kann“, fordert Markus Ornig abschließend.
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