NEOS Wien/Emmerling ad Stephansplatz-Sanierung: Wo ist der 2. Lift?

Bettina Emmerling: „Anstatt teurer U-Bahneröffnungen und Eigenwerbung sollte die Stadt in Barrierefreiheit investieren!“

Bettina Emmerling (NEOS Wien Gemeinderätin), Gregor Raidl (NEOS Bezirksklubobmann Innere Stadt), Thomas Klein (NEOS Bezirksrat Innere Stadt)
NEOS Wien/Emmerling ad Stephansplatz-Sanierung: Wo ist der 2. Lift?

„Eine Sanierung des Stephansplatzes ist dringend notwendig und es ist gut, dass einer der meistbesuchten Plätze in Wien eine entsprechende Gestaltung erfährt. Absolut nicht nachvollziehbar ist aber, dass die Wiener Stadtregierung die Chance des Umbaus nicht nutzt, um einen zweiten dringend notwendigen Lift für die U-Bahnstation Stephansplatz zu bauen“, kritisiert NEOS Wien Sozialsprecherin Bettina Emmerling anlässlich des heutigen Baustarts am Stephansplatz.

„Das unwürdige Herumschieben der Verantwortung für den zweiten Lift zwischen Stadtregierung und Wiener Linien wegen der Finanzierung bringt den Menschen mit eingeschränkter Mobilität rein gar nichts. Dass sie sich weigern eine Lösung für den Bau dieses Lifts zu finden, bedeutet offensichtlich, dass ihnen Eigenwerbung und überteuerte Eröffnungsfeste wichtiger sind als Barrierefreiheit. So hat ein Rechnungshof-Bericht heuer aufgezeigt, dass für das Eröffnungsfest der U-Bahnstationen „Aspernstraße“ locker über 2,14 Millionen Euro ausgegeben wurden. Das ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Stadt Wien ist dringend gefordert, hier andere Prioritäten zu setzen“, schließt die Sozialsprecherin.

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Ein Kommentar

  • Am Donnerstag, 9.3.2017 unternahm ich zur Mittagszeit nach einem Termin im Bundessozialamt eine Fahrt mit meinem Rollstuhl quer durch die Wiener Innenstadt. Am Schwedenplatz angekommen, stellte ich fest, dass der Aufzug repariert wird (Erschwerend war, dass ich dringend ein WC aufsuchen wollte). Zum Stephansplatz ist es ja nicht weit-also die Rottenturmstraße zurück. Leider war am Stephansplatz der einzige Aufzug auch nicht in Betrieb. (Meinung WVB: Wir brauchen keinen 2. Aufzug, kommt zu teuer – eine Einstellung, die ich nicht nachvollziehen kann). Aufsuchen einer Toilette im Haas-Haus. Weiterfahrt zur Oper.
    Wie funktioniert eine Evakuierung von Rollstuhlfahrern in einer Notfallsituation, wenn der einzige Lift nicht in Betrieb ist?
    Warum zahlen Rollstuhlfahrer in Wien Vollpreis, wo es in jeder anderen österreichischen Stadt für sie ermäßigte Tarife gibt. Kann dies nicht nachvollziehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Leitner