NEOS zum Europäischen Inklusionstag: Es gibt noch viel zu tun

Fiona Fiedler: „Gerade im Bildungsbereich braucht es viel mehr Tempo – denn inklusive Bildung stellt die Weichen für eine inklusive Gesellschaft.“

ORF-Hohes Haus mit Gebärdensprachdolmetschung
ORF

Der 5. Mai ist nicht nur Europäischer Inklusionstag, es ist auch der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Heuer jährt er sich zum 30. Mal.

„Die 30 ist einerseits ein Grund zum Feiern, weil man in dieser Zeit wichtige Dinge wie Barrierefreiheit und Inklusion vorangebracht hat“, sagt Fiona Fiedler, NEOS-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen.

Andererseits sollte man insbesondere den Protesttag wörtlich nehmen, weil es noch immer viel zu tun gibt.

Das gelte besonders für den Bereich Bildung, so Fiedler: „Denn inklusive Bildung stellt die Weichen für eine inklusive Gesellschaft. Wir fordern daher ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen, umfassende inklusive Ausbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen, einen überarbeiteten Lehrplan und eine Bildungsgarantie für Jugendliche mit Behinderungen – denn auch der Arbeitsmarkt soll auf lange Sicht inklusiv werden.“

Beim Thema Barrierefreiheit fordern NEOS für alle öffentlichen Stellen verpflichtend die Bereitstellung unterstützter Kommunikation, einfache Sprache, Piktogramme und Gebärdensprache.

Fiedler: „Darüber hinaus brauchen wir bundesweit einheitlich persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen. Schließlich gibt man seine Behinderung nicht ab, wenn man das Bundesland wechselt.“

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