Netz ohne Schranken nützt allen

Der Standard: Nicht nur Behinderte viel zu oft von Information ausgeschlossen

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Wie „Der Standard“ berichtet ist die weltweit beliebteste Suchmaschine Google im Prinzip ein blinder Internetnutzer und kann eigentlich nur Informationen aus Texten entnehmen und in sein Archiv aufnehmen“, erklärt Martin Ladstätter von BIZEPS, einem Selbstbestimmt-Leben-Zentrum für Menschen mit Behinderungen. „Je barrierefreier die Site, desto besser das Rating, desto leichter die Lesbarkeit, desto klarer die Navigation, desto höhere Bedienungsfreundlichkeit der Sites. Nach den internationalen WAI-Richtlinien für Barrierefreiheit programmierte Websites sind auch für nicht behinderte User von Vorteil, lautet das Credo der Mitglieder des „Netzwerks für barrierefreie Webgestaltung“, das gestern, Donnerstag, vorgestellt wurde.“, informiert „Der Standard“ weiter.

Im Netzwerk sollen Anbieter, Designer und Betroffene so gegenseitig Erfahrungen austauschen können, um ein barrierefreies Internet auch in Österreich zu forcieren.

Insbesondere blinde Internetbenutzerinnen und Benutzer stehen im Internet vor vielen Barrieren – „für Screen-Reader und Braillezeile, jene Tools, mit denen diese Personen durchs Internet surfen, sind die nicht WAI-konformen Webseiten unlesbar.“, berichtet „Der Standard“ weiter.

„Im geplanten Behindertengleichstellungsgesetz soll die Barrierefreiheit von öffentlichen Seiten verpflichtend vorgeschrieben werden. Geht es nach Ladstätter, der in der dafür zuständigen Arbeitsgruppe im Bundeskanzleramt sitzt, soll dies, wie in den USA und Großbritannien, auch für private Betreiber gelten.“, schreibt „Der Standard“ abschließend.

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