Netzwerk Leichte Sprache hat Verein gegründet

"Wo Leichte Sprache drauf steht, soll auch Leichte Sprache drin sein!" Um dies sicher zu stellen, hat das Netzwerk Leichte Sprache Anfang August einen Verein gegründet.

Netzwerk Leichte Sprache
Beyer, Ina

„Seit dem 2. August 2013 ist das Netzwerk Leichte Sprache ein Verein. 27 Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten haben den Verein gegründet. Sie vertreten große und kleine Organisationen aus Deutschland und Österreich. Sie alle setzen sich schon lange für Leichte Sprache ein. Seit 7 Jahren arbeiten sie als Netzwerk Leichte Sprache zusammen. In dieser Zeit hat das Netzwerk die Regeln für Leichte Sprache entwickelt. Diese Regeln stehen jetzt auch im Ratgeber für Leichte Sprache vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales“, heißt es in einer Presseinformation des neuen Vereins.

„Es gibt immer mehr Büros für Leichte Sprache. Aber nicht alle halten sich an die Regeln. Qualität ist uns wichtig: Wo Leichte Sprache drauf steht, soll auch Leichte Sprache drin sein. Das bedeutet zum Beispiel: Alle Texte müssen von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft werden“, erklärte Maria Hütter vom Vorstand des neuen Vereins.

Der Verein Netzwerk Leichte Sprache arbeitet inklusiv. Das heißt: Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten arbeiten gleichberechtigt zusammen. Das gilt auch für den Vorstand.

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0 Kommentare

  • Grüß Gott Frau Hengel,

    habe heute von Gottfried Feuerstein (ehem. Nationaratsabgeordneter) aus Vorarlberg ihren Namen erhalten. Er ist begeistert von ihrer Arbeit. Ich persönlich kenne auch das Netzwerk Leichte Sprache, finde dort aber keine Überasetzung in die leichte Sprache vom Allgemeinen österreichischen bürgerlichen Gesetzbuch. Mich interessieren hier vor allem die Paragrafen 1307 bis 1310. Hier geht es um die Haftpflichtversicherung von Menschen mit Behinderung. Seit Januar 2013 sollten diese Paragrafen eigentlich im Sinne der Chancengleichheit erneuert sein, aber auch darüber kann ich nirgends etwas finden. Können Sie mir dort weiterhelfen. Ich arbeite in Vorarlberg bei der Caritas mit Menschen mit Behinderung. Danke für Ihre Mühe,

    MfG Monika Fischer