Neubau feiert den ersten Inklusions-Spielplatz im Weghuberpark

Bezirksvorsteher Markus Reiter: „Gemeinsames Spielen bringt echte Inklusion“

Eröffnung Inklusions-Spielplatz im Weghuberpark
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Markus Reiter, Bezirksvorsteher von Wien Neubau (Grüne), eröffnet heute feierlich die barrierefreien Spielgeräte im Weghuberpark. „In Neubau haben wir nun einen der in Wien raren Inklusions-Spielplätze. Durch die neuen Spielgeräte können nun wirklich alle Kinder gemeinsam spielen“, ist Reiter überzeugt.

optisches Kreisel am Inklusions-Spielplatz im Weghuberpark
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Errichtet wurden ein großes rollstuhlgerechtes Karussell, ein unterfahrbarer Sandspieltisch und Spielstationen zum optischen und akustischen Erleben der Sinne geschaffen.

„Neubau ist der Menschenrechtsbezirk. Wir bekennen uns dazu nicht nur durch Platzbenennungen wie beim ‚Platz der Menschenrechte‘, sondern auch durch unsere zahlreichen, professionellen Einrichtungen, wie die Hilfswerk Spielothek. Wir wollen echte Inklusion und setzen die notwendigen Maßnahmen, damit Menschenrechte kein bloßes Lippenbekenntnis bleiben“, so Reiter.

„Jedes Kind will spielen, am liebsten mit anderen Kindern. Als Menschenrechts-Stadt trägt Wien dafür Verantwortung, dass sich möglichst alle Kinder dieser Stadt im öffentlichen Raum bewegen können. Spielplätze eigenen sich als Ort, wo alle zusammen kommen und die Welt entdecken können. Wie hier beim multi-sensiorischen Spielzeug steht das gemeinsame Erlebnis an erster Stelle – so soll das sein“, so die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen Wien, Ursula Berner.

Gemeinderat Nikolaus Kunrath, Sprecher für Menschen mit Behinderung: „Es freut mich sehr, wenn erstmals Kinder, die durch körperliche Einschränkungen immer wieder Barrieren erleben, nun auf einem Spielplatz in Wien gleiche Chancen und Möglichkeiten haben. Inklusion bedeutet Teilhabe, und diese wird nun für alle Kinder im Weghuberpark verwirklicht“.

Karusell am Inklusions-Spielplatz im Weghuberpark
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Bezirksvorsteher Markus Reiter dankt den Wiener Stadtgärten für die Errichtung der Spielgeräte, ebenso wie den Sponsoren, ohne deren großzügigen finanziellen Unterstützung das Projekt nicht realisierbar gewesen. Der Lions Club Concordia sammelte Spenden und unterstützte insgesamt mit 8.900 Euro. Der Großteil der Kosten des 50.000 Euro schweren Inklusionsprojekts wurden vom Bezirk Neubau getragen.

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2 Kommentare

  • Jetzt können auch Menschen im Rollstuhl mit den Kindern am Ringelspiel fahren, ein Hit! Dass die barrierefreien Spielgeräte an die € 50.000,– gekostet haben kann ich mir nur schwer vorstellen. Es ist schon erwähnenswert, dass der Spielplatz auch über Spenden finanziert wurde. Es könnte doch einmal „getauscht“ werden und barrierefreie Spielplätze über reguläre Budgets und z.B.: Fahrradständer, Radwege etc., etc. über Spenden finanziert werden, dann könnten Menschen mit Behinderungen aus der Almosenrolle entlassen und eine andere Gruppe könnte einmal in den „Genuss“ der Almosenrolle kommen. Natürlich müssen die dann auch im Artikel erwähnt werden, eh klar! -:) der untige Beitrag ist mir leider zu früh „entwischt“, deshalb die Korrektur.

  • Ich freu mich schon darauf, mit meiner kleinen Großnichte mit dem Karusell zu fahren.