37. Woche 2026 – Tastmodell der Tallinner Altstadt
In der Altstadt von Tallinn, Estland gibt es ein Tastmodell, um das Stadtbild mit den Händen ertasten zu können. Vielen …
Trotz mehrfacher Initiativen sind viele Altglascontainer immer noch nicht barrierefrei. Immer mehr Menschen melden sich, um diesen Missstand aufzuzeigen. Ein Kommentar.
Standard-Container erschweren oder verhindern die Mülltrennung für Menschen im Rollstuhl oder kleinwüchsiger Menschen, weil die Einwurfstelle zu hoch ist. Dies wurde österreichweit von unterschiedlichen Behindertenorganisationen, aber auch von Privatpersonen kritisiert.
Kommunale Betriebe wie die MA 48 in Wien argumentieren oft gegen einen flächendeckenden Einsatz, da tiefere Einwurföffnungen zu ungleichmäßiger Befüllung und schnellerer Überfüllung führen können. Es wird daher meist bedarfsfallorientiert agiert.
In Städten wie Linz oder Salzburg hat sich gezeigt, dass Beschwerden einen Effekt haben.

Nun hat sich der Obmann des Vereins Cityforum Krems, Dr. Erich Neumeister, ebenfalls über die Anschaffung von neuen, aber nicht barrierefreien Altglascontainern beschwert, die ironischerweise von der Wiener Neustadt Integrative Betriebe GmbH zur Verfügung gestellt werden.
In deren Leitbild wird u.a. vorgegeben besonderen Wert auf Inklusion zu legen. Das sollte aber nicht nur die Anstellung von Menschen mit Behinderungen, sondern auch die Beseitigung von baulichen Barrieren beinhalten.
Wo ist nun hier die gelebte Barrierefreiheit?
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
In der Altstadt von Tallinn, Estland gibt es ein Tastmodell, um das Stadtbild mit den Händen ertasten zu können. Vielen …