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Neue Behindertenpolitik in katholischer Kirche

Eine neue Behindertenpolitik der katholischen Kirche hat das Netzwerk Artikel 3 vom neuen Papst eingefordert.

Nachdem Kardinal Joseph Ratzinger überraschend schnell zum neuen Papst gewählt wurde, fordert das Netzwerk Artikel 3 den neuen Papst auf, eine neue Behindertenpolitik in der katholischen Kirche voran zu treiben.

Kardinal Joseph Ratzinger habe in seiner engen Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Papst Johannes Paul II erlebt, dass behinderte Menschen ein Recht auf Selbstbestimmung haben und trotz Einschränkungen viel bewegen können, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Diese Erfahrung müsse die Kirche nun auch für ihre Behindertenarbeit nutzen und auch anderen behinderten Menschen ein Recht auf Selbstbestimmung und die nötigen Rahmenbedingungen gewähren.

«Der verstorbene Papst habe trotz erheblicher körperlicher Einschränkungen mehr am gesellschaftlichen Leben teilgenommen als mancher Nichtbehinderte. Es gibt also keinen Grund warum behinderte Menschen in Großeinrichtungen auf der grünen Wiese untergebracht werden müssen und vom gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde weitgehend ausgeschlossen bleiben. Daher fordern wir den neuen Papst Benedikt XVI auf, endlich auch in der katholischen Kirche eine neue Behindertenpolitik und -arbeit voran zu treiben: Vom Leben in Sondereinrichtungen hin zum selbstbestimmten Leben in der Gemeinde», forderte der Pressesprecher des Netzwerk Artikel 3, Ottmar Miles-Paul.

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