Neue U-Bahn für Wien: X-Wagen am Weg zur großen Abschlussprüfung

Der erste X-Wagen „FeliX“ ist am direkten Weg zum Einsatz im Fahrgastbetrieb.

Der X-Wagen fährt von links nach rechts. Wir sehen die Stirnseite mit dem Weißen Lichtstreifen vorne. Im Hintergrund sind Werkstatthallen zu erkennen.
BIZEPS

Nach umfangreichen Tests bei den Wiener Linien wurde der neue U-Bahn-Zug bereits zur Zulassung bei der Behörde eingereicht. Ziel der großen „Abschlussprüfung“ ist die Betriebsbewilligung für den hochmodernen Zug. Ab dann kann der X-Wagen auf den Linien U1 bis U4 fahren, bis er ab 2026 vollautomatisch auf der, gerade in Bau befindlichen, U5 unterwegs sein wird. Aktuell ist der X-Wagen nun auch öfters zu Testzwecken im U-Bahn-Netz unterwegs – freilich noch ohne Fahrgäste.

Heute Vormittag überzeugte sich Öffi-Stadtrat Peter Hanke bei einer solchen Testfahrt auf der Linie U3 von den vielen Vorzügen der neuen U-Bahn. „Ein neues Fahrzeug ist etwas Besonderes, vor allem wenn es an die 4.000 PS hat und zugleich umweltfreundlich unterwegs ist. Alle Wienerinnen und Wiener können sich auf einen top-modernen U-Bahn-Zug freuen. Der X-Wagen überzeugt mit Komfort, der innovativen digitalen Fahrgastinfo und einem hohen Maß an Barrierefreiheit“, so Peter Hanke.

Bei diesen Testfahrten wird unter anderem die Fahrgastinfo Plus, das neue digitale Fahrgastinfo- und Wegeleitsystem im X-Wagen, im Echtbetrieb getestet. „Nach umfangreichen, detaillierten Testserien bei den Wiener Linien konnte die Zulassung eingereicht werden. Wir rechnen noch 2022 mit dem Einsatz im Fahrgastbetrieb“, sagt Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien.

Der X-Wagen wird im Siemens-Werk Simmering gefertigt und von dort direkt an die Wiener Linien geliefert. Seit Sommer 2020 wurden fünf Züge von Siemens Mobility zu den Wiener Linien transportiert, bis zum Jahresende folgt noch ein weiterer Zug. Alle gelieferten X-Wagen werden dann auch sukzessive im U-Bahn-Netz eingesetzt. Bis 2030 werden insgesamt 34 Züge vom Typ X für die Wiener Öffi-Fahrgäste im Einsatz sein.

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2 Kommentare

  • Hatten Behindertenorganisationen die Möglichkeit ihn zu testen?

    • Ja, allerdings bis jetzt nur in der Werkstatt bevor er fuhr.