Neue unabhängige Feedbackstelle für Dolmetschangelegenheiten präsentiert

Die Feedbackstelle sieht sich als "Anlaufstelle für alle Beteiligten einer Gebärdensprachdolmetschsituation" - also sowohl gehörlose AuftraggeberInnen, hörende AuftraggeberInnen sowie DolmetscherInnen.

Vorstellung Feedbackstelle für Dolmetschangelegenheiten
ServiceCenter ÖGS.barrierefrei

Seit Anfang 2012 betreibt das ServiceCenter ÖGS.barrierefrei eine bundesweite Feedbackstelle für Dolmetschangelegenheiten.

Die unabhängige Feedbackstelle soll Unklarheiten rund um das Dolmetschen beseitigen, Missverständnisse auflösen und Diskriminierung aufgrund fehlender Dolmetschungen entgegenwirken, gibt das ServiceCenter ÖGS.barrierefrei bekannt.

Erreichbar ist die Feedbackstelle per Tel.: 01/64 10 510-12, Fax: 01/64 10 510-20 oder Mail feedback@oegsbarrierefrei.at. Es gibt online ein Feedbackformular; auch anonyme Rückmeldungen sind möglich.

Präsentation am 24. April 2012

Bei der Präsentation der neuen Anlaufstelle am 24. April 2012 in Wien brachten gehörlose und hörende Gäste eigene Erfahrungen mit Gebärdensprachdolmetschsituationen ein und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, informiert das ServiceCenter ÖGS.barrierefrei.

„Für die wichtige Arbeit der Feedbackstelle und im Interesse der Verbesserung der Situation müssen alle an der Dolmetschsituation Beteiligten zusammenarbeiten“, hielt Prof. Dr. Franz Dotter vom Zentrum für Gebärdensprache und Hörbehindertenkommunikation der Universität Klagenfurt im Rahmen der Diskussion fest.

„Gehörlose Menschen können Eigenverantwortung übernehmen und ihre Wünsche und Beschwerden an die Feedbackstelle richtigen. Die Unabhängigkeit der Feedbackstelle ist hier besonders wichtig“, betonte der Gebärdensprachdolmetscher und Diversity-Berater Mag. Norbert Pauser im Rahmen der Veranstaltung.

Die Geschäftsführerin des ServiceCenter ÖGS.barrierefrei, Mag. Helene Jarmer, nannte als Ziel: „Die Feedbackstelle soll dazu beitragen, mehr Bewusstsein für die jeweiligen Aufgaben in der Zusammenarbeit zu schaffen und den Austausch zwischen den Parteien zu verbessern.“

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