10. Woche 2026 – 50 Jahre Bundesbehindertenbeirat
Der Bundesbehindertenbeirat ist 50 Jahre alt. Er hat sich von einem Beirat, in dem nicht behinderte Menschen für behinderte Menschen …
Das private Bahnunternehmen Westbahn fährt seit März 2026 nun auch auf der Südstrecke und setzt dabei auf Hochgeschwindigkeitstechnik von Stadler (Typ SMILE).
Die Westbahn fährt seit Anfang März 2026 in den Süden; konkret von Wien über Graz, Klagenfurt bis nach Villach.
Bei den eingesetzten Zügen der Westbahn handelt es sich um das bis zu 250 km/h schnelle Modell SMILE des Herstellers Stadler mit Teilniederflureinstieg. (siehe auch)
Während klassische Wagen oft bis zu drei Stufen aufweisen, reduziert die SMILE-Architektur den Höhenunterschied durch mehrere Rampen im Wageninneren.
Die meisten Einstiege in den Zug haben eine Stufe. In einem Interview mit „Bahnblick“ erläuterte Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn, die Einstiegssituation im Detail und verweist auf die Barrierefreiheit:
Zwei Einstiege sind rollstuhlgerecht barrierefrei ausgeführt also wirklich auf Ebene des Bahnsteigs.
Dies ermöglicht Rollstuhlnutzenden ein autonomes Ein- und Aussteigen ohne die sonst üblichen externen Hublifte oder Rampen.
Auch die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) nutzt dieses Modell seit 2019 und so sieht der Einstieg an 55 cm hohen Bahnsteigen (in Österreich und der Schweiz die Standardhöhe) aus:

Doch bei manchen Bahnhöfen sind die Bahnsteige deutlich niedriger und ein niveaugleiches Aussteigen ist nicht möglich: „Höhenunterschiede betreffen auf dieser Strecke folgende Bahnhöfe: Bruck/Mur und Semmering“ informierte uns das Customer Service Team der Westbahn.
Laut Stadler soll es mehrere barrierefreie WCs im Zug geben. (Siehe: Video bei „Bahnwelten“) In der Ausführung für die SBB ist dies auch so.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Der Bundesbehindertenbeirat ist 50 Jahre alt. Er hat sich von einem Beirat, in dem nicht behinderte Menschen für behinderte Menschen …