21. Woche 2026 – Neue ertastbare Informationen in Wiener U-Bahn-Stationen
An den Bahnsteigen der Wiener U-Bahn-Linien U3 und U6 gibt es jetzt ertastbare Informationen für blinde und stark sehbehinderte Menschen …
„Monitor 2024“: Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen außerhalb von Heimen scheitert an fehlender Strategie, Wohnraum und Unterstützung.
Die De-Institutionalisierung kommt in Österreich kaum voran: viele Menschen mit Behinderungen leben weiterhin in Heimen. Es existiert keine umfassende politische Strategie zum Abbau institutioneller Strukturen. Ebenso fehlt ein klares Verständnis, was De-Institutionalisierung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) bedeutet. Unzureichende Unterstützungsleistungen und ein Mangel an barrierefreiem Wohnraum verschärfen die Situation.
Das zeigt der aktuelle „Monitor 2024 De-Institutionalisierung“, den der Unabhängige Monitoringausschuss zum heutigen Tag der Menschen mit Behinderungen veröffentlicht hat. Er bündelt Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderungen aus der Öffentlichen Sitzung 2024 und leitet daraus politische Maßnahmen ab.
„Die gesellschaftliche und politische Grundhaltung ist weiterhin, dass Menschen mit Behinderungen in Heimen am besten aufgehoben sind. Das steht in klarem Widerspruch zum Recht auf selbstbestimmtes Leben nach der UN-BRK“, sagt Daniela Rammel vom Vorsitzteam. Neben der inklusiven Bildung war die De-Institutionalisierung einer der zentralen Kritikpunkte des UN-Fachausschusses im Rahmen der Staatenprüfung 2023.
Alle weiteren Empfehlungen des Unabhängigen Monitoringausschusses nachlesen:
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
An den Bahnsteigen der Wiener U-Bahn-Linien U3 und U6 gibt es jetzt ertastbare Informationen für blinde und stark sehbehinderte Menschen …