Neuer Service für Menschen mit Behinderungen: MA 28 gibt nun auch Auskunft über Straßenbelagsarten

Das neue Service richtet sich in erster Linie an Menschen mit Behinderungen. Neben der Flächenkategorie (zum Beispiel Fahrbahn, Parkfläche oder Gehsteig) können nun auch die Belagsarten (Asphalt, Beton, Großsteinpflaster etc.) abgerufen werden.

Wiener Stadtplan wien.at mit Kennzeichnung der Gehsteige
PID

Der wien.at-Stadtplan bietet ab sofort unter dem Punkt „Barrierefreier Fußverkehr“ Informationen über die unterschiedlichen Straßenbelagsarten im Wiener Straßennetz.

Das neue Service richtet sich in erster Linie an Menschen mit Behinderungen. Neben der Flächenkategorie (zum Beispiel Fahrbahn, Parkfläche oder Gehsteig) können nun auch die Belagsarten (Asphalt, Beton, Großsteinpflaster etc.) abgerufen werden.

„Durch die neuen Informationen im Stadtplan wird es möglich, online barrierefreie FußgängerInnenroute zu erstellen. Ich bedanke mich für den Einsatz aller beteiligten Magistratsabteilungen“, begrüßt die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou die Fortsetzung der Informations- und Serviceoffensive.

In mehrjähriger Arbeit wurden von der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) alle Belagsflächen des öffentlichen Wiener Straßennetzes vor Ort erfasst und in das Straßeninformationssystem (SIS) eingearbeitet. Basis sind das RBW-Netz (Räumliches Bezugssystem Wien) und die Mehrzweckkarte (MZK).

Zusatzinformationen wie Gehsteigabsenkungen oder taktile Blindenleitsysteme werden ebenfalls vor Ort vermessen und in das SIS eingegeben. Diese Daten werden laufend aktualisiert. Die im SIS dargestellten Belagsflächen werden für den barrierefreien Fußverkehr im Stadtplan in zwei Kategorien unterteilt.

Befestigter Straßenbelag

In die Kategorie der befestigten Straßenbeläge fallen Verkehrsflächen aus Asphalt, Beton und Pflasterdecken.

Unbefestigter Straßenbelag

Zu dieser Kategorie zählen unter anderem in Bau befindliche Verkehrsflächen, Baumscheiben und Begleitgrün sowie Verkehrsflächen, die keinen Belag aufweisen.

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0 Kommentare

  • Lieber Markus Ladstätter, es freut mich, dass Sie sich so mit den sogenannten Apps sehr gut auskennen. Viele Menschen, vor allem ältere wollen und können sich diese Technik gar nicht aneignen, die können nicht einmal die Fernbedienung eines Fernsehapparates richtig bedienen. Viele Betroffene können nicht mit Computern richtig umgehen – vor allem bei dieser Software-Programmvielfalt. Außerdem geht es doch darum, dass die Gehsteige abgesenkt werden und nicht darum, ein System zu entwickeln, wo man feststellen kann, wie viele Menschen aber auch welche Menschen auf dieses System zugreifen – dieses System muss dann auch auf den neuersten Stand gehalten werden.. dazu benötigt man wieder fachlich kompetente Bürokräfte. Ein nettes „Spielzeug“ – und sicherlich auch für geübte Apps-Konsumenten ein Vorteil…

  • Apps gibt es nicht nur für das iPhone, fast jedes Handy das man heute kauft kann Apps installieren, außerdem gibt es auch sogenannte HTML5-Apps, die man über den Browser öffnet.

  • Tja dann können nur iPhone-Nutzer davon profitieren – Also nur diejenigen dies sich das leisten können und auch leisten wollen…

  • In der derzeitigen Form stimmt das sicher, aber ich gehe davon aus, dass schon bald passende Apps entwickelt werden, die das ganze in benutzerfreundlicher Form verwerten.

  • Da muss man sehr gut eingeschult sein, um dieses System nutzen zu können…