Neuerlicher Anlauf – neue Hoffnung

Im Artikel "Stadt Wien - bitte melden" berichteten wir über Mängel beim Online-Meldesystem der Stadt Wien. Meldungen würden mehrfach nicht bearbeitet, so der Vorwurf. Wir zeigten einen solchen Fall exemplarisch auf. Nun erhielten wir eine Reaktion.

Amtshaus der Stadt Wien
BIZEPS

Dipl.-Ing. Wedenig, Senatsrat und Abteilungsleiter der Magistratsabteilung 25, übersandte BIZEPS nach dem Erscheinen des Artikels folgende Reaktion, in der man sich für den Vorfall entschuldigte, Maßnahmen versprach und Klarstellungen traf. Hier Auszüge des Schreibens:

Reaktion der Stadt Wien auf den Artikel

Etwa 100 Meldungen betreffend Barrieren werden im Durchschnitt jährlich umgehend bearbeitet bzw. an die zuständigen Dienststellen weitergeleitet.

Die in dem ggst. Artikel genannte Meldung des Herrn Mag. Michael Krispl wurde von Herrn OStBR Dipl.-Ing. Robert Labi zwar als „wichtig“ gekennzeichnet, dann aber irrtümlich in den Ordner der erledigten Eingaben abgelegt.

Herr OStBR Dipl.-Ing. Labi hat sich bei Herrn Mag. Krispl bereits entschuldigt, und dessen Eingabe zwischenzeitlich an die hierfür zuständige Magistratsabteilung 46 weitergeleitet. Um solche Fehler künftig möglichst zu vermeiden, werden intern entsprechende Maßnahmen gesetzt.

Unbeschadet davon, dass wir diesen Fehler bedauern, ist darauf hinzuweisen, dass in dem genannten Artikel diese kundenfreundliche Einrichtung zur unbürokratischen Meldung von Barrieren per Internet mit der fachlichen bzw. inhaltlichen Lösung derselben vermischt wird.

Herr OStBR Dipl.-Ing. Labi kann weder als Koordinator für diese Angelegenheiten noch als Leiter der Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien fachliche Weisungen an andere Dienststellen erteilen; eine Einflussnahme auf eine bestimmte Erledigung ist insbesondere dann ausgeschlossen, wenn Barrieren außerhalb des Bereiches des Magistrates der Stadt Wien liegen.

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  • „Herr OStBR Dipl.-Ing. Labi kann weder als Koordinator für diese Angelegenheiten noch als Leiter der Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Wien fachliche Weisungen an andere Dienststellen erteilen; eine Einflussnahme auf eine bestimmte Erledigung ist insbesondere dann ausgeschlossen, wenn Barrieren außerhalb des Bereiches des Magistrates der Stadt Wien liegen.“

    Typischer Fall von Abwiegelungshofrat. Der Typ kann nur eines: sich zuerst wichtig machen, aufblasen mit seinen ruhegenussfähigen Amtstiteln, den urwichtigen Koordinator vorgaukeln, kompetent den unnützen Leiter mimen um dann unter Absahnen der vollen „Bezüge“ die Fliege zu machen. Er soll sich bitte vertschüssen. Vorher aber bitte noch allen erklären, dass er ein FAKE gewesen ist. Seine „Bezüge“ wären als Schadenersatz zu beschlagnahmen zumal eh die Mindestsicherung kommt.

  • Alibihandlung oder Hinhaltetaktik für engagierte Aktivisten? Was soll eine Fachstelle bewirken, die nicht einmal auf die Einhaltung der Bauordnung und Önormen Weisungen erteilen kann oder will? Was ist mit der lang geforderten Transparenz über gemeldete Barrieren, damit sie auch künftig beseitigt werden können bzw. zumindest dokumentiert sind? Diese Fachstelle ist in der derzeitigen Form eine Schande für die Großstadtmetropole wie Wien, die ja Vorreiterfunktion bzgl. Barrierefreiheit auf ihre Fahnen heftet?