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Niederlande: Straffreie Kinder-Euthanasie

Hüppe: "Dies belegt die abschüssige Bahn"

In den Niederlanden bleibt die ärztliche Tötung jetzt Neugeborener straffrei, wenn sie gemeldet wird und so genannte Sorgfaltskriterien eingehalten werden.

Hubert Hüppe, Beauftragter der deutschen Unionsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen erklärte: „Damit gehen unsere westlichen Nachbarn beim ärztlichen Töten wieder einen Schritt weiter. Dies belegt die abschüssige Bahn von der Tötung auf Verlangen bei schwerer Krankheit, über die Tötung bei beginnender Demenz zur Tötung ohne jegliches Verlangen.“

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0 Kommentare

  • Wie geht es weiter? Die abschüssige Bahn nahm ihren Lauf nicht erst bei der Sterbehilfe auf Verlangen, sondern bereits bei den Weichenstellungen für die Toleranz gegenüber Tötung Ungeborener Mitmenschen aus Nützlichkeitserwägungen. Dass diese Situationsethik, immer mehr zur Erosion unverrückbarer Werte führt, wird nun immer deutlicher.

    Wenn eindeutiges Unrecht aufgrund der Gesetzgebung straflos bleibt, gilt dieses bald als gutes Recht des Bürgers (siehe z.B. Meinungen zur Fristenlösung). Es war nur eine Frage der Zeit, dass nun das angebliche „Recht“ auf Abtreibung auch auf die Zeit nach der Geburt auszudehnen versucht wird (auch hier würde ja nur bereits vereinzelt geltende Praxis zu legalisieren versucht.

    Ich erinnere mich noch gut wie 1989 der „Bioethiker“ Peter Singer mit seinem als „Praktische Ethik“ verkleidetem Aufruf zum Massenmord an „lebensunwertem“ (weil unnützem) Leben einen Sturm der Entrüstung in Österreich und Deutschland auslöste.

    Heute ist Peter Singer gern geladener Sprecher bei manchen internationalen Konferenzen vor einflussreichen Persönlichkeiten und die Diskussion über Ausmerzung „lebensunwerten“ Lebens in Europa salonfähig geworden.

    Vor 65 Jahren war das Euthanasieprogramm noch Geheimsache. Heute locken gleiche Tendenzen in der Gesellschaft kaum noch jemand vom Ofen hervor und stößt nur noch vereinzelt auf Widerstand einiger wachsamer Zeitgenossen.

    Mit Unverständnis blicken wir als aufgeklärte Gesellschaft auf frühere Kulturen, die Menschenopfer für ihre Götter brachten.

    War es zuerst die Fristenlösung, bis hin zur erlaubten Spätabtreibung aus eugenischen Gründen, so ist es heute die Früheuthanasie bei behinderten Neugeborenen (Sparta lässt grüßen) – was ist konsequenterweise der nächste Schritt? Es geht uns wie dem Zauberlehrling: „Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht los“

    Der Dammbruch für Kindstötung erfolgte bereits vor über 30 Jahren durch die „Freigabe“ des vorgeburtlichen Kindesmordes. Wenn nicht zum jetzigen Zeitpunkt der aktuellen Diskussion in Europa eindeutige Weichen für die unantastbare Würde jedes Menschen gestellt werden und Zeichen für den Lebensschutz gesetzt werden – Gnade uns Gott!

  • Ein Arzt hat die Pflicht, Leben zu retten und schwört das auch! Wie ist es möglich, dass sich diese Leute ruhig zum Schlafen hinlegen, wenn sie vorher ein neues Leben ausgelöscht haben?