Niederösterreich auf dem Weg zur sozialen Modellregion Europas?

EntHEIMlichung der NÖ Richtlinien "Wohnen für geistig- und mehrfach beeinträchtigte Menschen"

Ortschild mit Aufdruck Niederösterreich
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Der Initiator der Bürgerinitiative „Daheim statt Heim“, Ing. Gerhard Lichtenauer, stößt sich daran, dass Vereinbarungen der NÖ Sozialabteilung mit den Trägern der freien Wohlfahrt nicht öffentlich zugänglich gemacht werden.

„Diese Niederösterreichischen Richtlinien, welche mit 1. Jänner 2009 in Kraft treten, enthalten die Regelungen unterschiedlicher Betreuungsformen der Vollzeitbetreuung wie Regulärbetreuung, Schwerstbehindertenbetreuung und Intensivbetreuung“, berichtet Lichtenauer und ergänzt: „Ebenfalls geregelt werden Teilzeitbetreuung, Wohnassistenz, Wohntraining und Probewohnen. Diese Richtlinien enthalten im Anhang auch die Verrechnungssätze für die Betreiber von Behinderteneinrichtungen.“

Als „Beitrag zu mehr Transparenz der öffentlichen Verwaltung Niederösterreichs“ im Bereich institutioneller Pflege behinderter Menschen veröffentlichte Lichtenauer eine Abschrift dieser NÖ Richtlinien.

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0 Kommentare

  • WANN KOMMT ENT – HEIMLICHUNG AUCH IN SALZBURG ???

    Ganz zufällig bin ich soeben auf diesen wichtigen Hinweis vom 8.12.2008 gestoßen ! Die unerträgliche GEHEIMNISTUEREI im gesamten Bereich der landesrechtlichen Behindertenhilfe durch die Salzburger Landesregierung ist absolut verfassungswidrig und auch konventionswidrig im Bezug auf das Transparenzgebot der BRK ! Landesrat Heinrich SCHELLHORN wird nun dringend aufgefordert, sämtliche bislang verheimlichte Richtlinien der Salzburger Landesreg. im Bereich der Behindertenhilfe auf der Landes – Homepage allgemein zugänglich zu machen, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, bislang jedoch strikt verweigert worden ist.

    Dazu paßt auch gut, was gestern oder vorgestern die “ Lebenshilfe “ Salzburg als aktuelle Stellungnahme zur Diskussion um Schernberg auf ihre Homepage gestellt hat. Die höchst fragwürdige Predigt von “ SELBSTBESTIMMUNG “ durch den größten Anbieter von Aussonderungsanstalten im Lande Salzburg, verbunden mit der bisher hartnäckigen Geheimhaltung der “ internen Vereinbarungen “ mit der Landesregierung ergibt diesen fürchterlichen Sumpfboden, auf dem die Korruption, die Ausbeutung, die Gewalt und der Mißbrauch gegenüber völlig wehrlosen Schutzhäftlingen in diesen Segregationsanstalten blüht & gedeiht !

    Mich wundert schon sehr, warum all diese Fragen kein Thema sind im Klagsverband, bei der ÖAR, beim Bundesbehindertenanwalt, bei den diversen Selbstbestimmt – Leben- Gruppen etc . Es müssen sämtliche Konditionen der landesrechtlichen Behindertenhilfe total transparent gemacht werden in jedem Bundesland. Bislang hat offensichtlich nur die Steiermark das vollständig durchgeführt, bei allen anderen Bundesländern sehe ich da die größten Probleme.

    Völlig unverständlich für mich, wieso die GRÜNEN im Salzburger Landtag trotz mehrfacher Intervention von mir, noch nicht dafür gesorgt haben, daß diese Richtlinien publik werden !