Niederflurgelenkbus der Wiener Linien

Nur noch Niederflurbusse bei den Wiener Linien im Einsatz

Am 21. Mai 2007 verabschiedeten Ing. Kurt Wimmer, Bezirksvorsteher des 5. Bezirkes, und Dipl. Ing. Richard Stranz, stellvertretender Hauptabteilungsleiter vom Betrieb und Kundendienst der Wiener Linien, den letzten Normalbus der Wiener Linien.

Die Verabschiedung fand im Rahmen eines Fototermines in der Schönbrunner Straße 71 nahe der Bezirksvorstehung statt. Christian Baran, Werkstättenmitarbeiter und Buslenker bei den Wiener Linien fuhr die letzte Tour mit diesem Bus. Der Autobus (Fahrzeugtype LU 200) wurde am 2. Juli 1992 für den Fahrbetrieb der Wiener Linien zugelassen und war auf der Linie 14A im Einsatz. Seine Heimatgarage war die Raxgarage im 10. Wiener Gemeindebezirk. Der Bus hat mit heutigem Tag rund 650.000 Kilometer am Tachometer und wird nach dem Fototermin aus dem Betrieb der Wiener Linien ausgeschieden.

Niederflurkomfort für Wiener Linien-Fahrgäste

Die modernen Niederflurfahrzeuge der Wiener Linien finden bei den WienerInnen großen Anklang. Vor allem Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wie zum Beispiel RollstuhlfahrerInnen, behinderte Menschen, oder Eltern mit Kinderwägen schätzen den Niederflurkomfort bei Bus und Straßenbahn (ULF) sehr. Ein Schritt mehr in die Richtung – Barrierefreie Nutzung der Öffis – ist der Einsatz von Niederflurbussen.

Ab sofort setzen die Wiener Linien nämlich ausschließlich Autobusse ein, die 100% Niederflur sind, d.h. in diesen Fahrzeugen gibt es keine einzige Stufe mehr zu überwinden. Alle Niederflurautobusse besitzen eine ausklappbare Behindertenrampe, die im Bedarfsfall herausgeklappt werden kann und RollstuhlfahrerInnen ein einfaches Ein- und Aussteigen ermöglicht.

Neueste Busgeneration setzt Maßstäbe bei Komfort und Umweltfreundlichkeit

Die neueste Fahrzeuggeneration bei den Wiener Linien, die zwei-, und dreitürigen Autobusse, verfügen über ein spezielles Türsystem, welches die Öffnungs- und Schließzeiten der Türen verkürzt. Dadurch gestaltet sich der Aufenthalt in den Haltestellen für die Busfahrgäste kürzer. Die Busse sind behindertengerecht ausgestattet und es gibt einen Rollstuhlfahrerplatz.

Die Kneeling-Funktion ermöglicht ein Absenken des Busses auf 80 mm. Eine Vollklimatisierung bietet den Fahrgästen auch bei größerer Hitze noch ein angenehmes Klima. Derzeit haben die Wiener Linien bereits 47 Busse dieser Type im Einsatz.

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0 Kommentare

  • Schön wäre es noch wenn die Busfahrer ordentlich in die Haltestellen einfahren würden oder hat schon wer einmal nachgedacht wie eine Mutter ihren Kinderwagen sicher raus bringt, ohne dabei ihr Kind gefährdet!Man muss nicht unbedingt Behindert sein oft wird man durch Gedankenlosigkeit Behindert…