ÖAR, BIZEPS + Klagsverband fordern: Bund + Länder müssen zusammenarbeiten

"Österreich barrierefrei" - Barrierefreiheit ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen und komfortabel für die gesamte Bevölkerung.

Volker Frey, Eringard Kaufmann und Martin Ladstätter
BIZEPS

Dazu hat sich Österreich mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet.

Doch statt, dass Bund und Länder diese Selbstverständlichkeit umsetzen, sind in Österreich die Bauordnungen Landessache und somit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Eine Vereinheitlichung hätte mit den OIB-Richtlinien erzielt werden können.

Doch mit der im März vorgelegten Neufassung kann es zu Rückschritten, statt Fortschritten kommen, da der Bezug auf die Ö-Norm B 1600 („Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen“) gestrichen wurde. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass damit als barrierefrei gilt, was Planende für barrierefrei halten.

ÖAR, BIZEPS und Klagsverband fordern daher, dass es im Zuge von Gesprächen zwischen Bund und Ländern zu einer Vereinheitlichung der Bauordnungen kommt und die Ö-Norm B 1600 die Basis für die Herstellung von Barrierefreiheit ist. (Siehe auch ausführliche Presseunterlage)

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